Es geht los

27. November: DER Tag unserer geplanten Abreise war gekommen. Da wir schon für 10 Uhr Termin mit unserer „Haushüterin“ zur Schlüsselübergabe etc. vereinbart hatten, mussten wir uns ganz schön sputen. Die Zeit für ein gemütliches Frühstück gönnten wir uns aber.

Heute waren nur letzte „Feinheiten“ abzuarbeiten: Unsere Fahrräder stellten wir in die Wohnung, Speedy parkten wir in der Garage.

Voll Schrecken stellten wir fest, dass in KNUT der Frostwächter angesprungen war; ein Zeichen dafür, wie kalt es war. Dadurch waren etliche Liter Frischwasser ungewollt rausgelaufen. Also hieß es noch mal nachfüllen.

Als Letztes lasen wir noch alle Strom- und Wasserzähler ab und legten den Haupt-Sicherungsschalter um.

Dann zogen wir die Wohnungstür hinter uns zu und starteten KNUT.

Die Wetterprognose war nicht berauschend: Kalt und Regen. So sollte es auch den ganzen Tag über bleiben.

Peter lenkte KNUT souverän über die Autobahn mit sog. LKW-Hopping, denn stellenweise fuhr ein LKW hinter dem anderen – also nicht sooo angenehm.

Der helle Streifen am Horizont war trügerisch.

 

 

 

 

Dass wir die Grenze zu Frankreich passierten bemerkten wir kaum; lediglich ein kleines Schild „Douane“ wies zwischen Baustellenschildern darauf hin.

Mit zwei kleinen Pausen erreichten wir ziemlich spät unser heutiges Ziel  – den Stellplatz in Belfort. Ein großer Parkplatz mit markierten Plätzen für Wohnmobile.

Da es immer noch regnete blieben wir „zu Hause“ und widmeten uns ganz profanen Dingen wie Abendessen, Fernsehen und später arbeiten an den Laptops – es gibt eben immer etwas zu tun o:)

Author: Eva Schreiber

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