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Am 29. und 30. November durchfuhren wir nicht nur Frankreich, sondern auch ein großes Regengebiet mit niedrigen Temperaturen.

Das war aber gar nichts gegen das, was wir am 1. Dezember erleben durften.

Morgens hörten wir schon, wie Niederschläge auf unser Dach trommelte.

Unser Maskottchen, was auch auf den Namen KNUT hört, fühlte sich recht bald in die Heimat versetzt.

 

 

 

Der Regen ging in Schnee über. Bald waren wir vollkommen eingeschneit.

Bereits nach kurzer Fahrt auf der N1 standen wir – im Stau. Das wurde uns nach 10 Minuten zu bunt, wir kehrten um und hofften, auf einer Nebenstraße den Stau umfahren zu können. 

Im Prinzip ja, war aber etwas schwierig. Hier war nämlich kein Schneeräumdienst am Werk gewesen, und an einem kleinen Anstieg blieben wir hängen; erst nach dem 5. Versuch und mehrmaligem zurücksetzen – zum Glück kam kein Auto – schafften wir es, die Kuppe zu erklimmen. Das war so aufregend, dass Eva ganz vergaß, davon ein Foto zu schießen.

Es folgten noch weitere Staus, einer war wohl von einem Unfall verursacht, an dem mehrere LKW beteiligt waren, ein Auto stand im Acker und sah ziemlich demoliert aus.

Auf der Weiterfahrt erlebten wir schier alle Jahreszeiten: Zeitweise ließ sich die Sonne blicken, dann schneite es, sogar Hagelschauer prasselten auf uns nieder – alles bei Temperaturen um die 0 °!

War ja alles auch kein Wunder, befanden wir uns doch auf 700 bis über 900 Metern. Aber Peter meisterte auch die heutigen „Klippen“, und zeigte sich als Frauenversteher, denn selbst mit Frau Holle kam er klar.

Der Abend war zwar kühl aber trocken, die Sonne schien auf die herbstlich gefärbten Bäume. 

Author: Eva Schreiber

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