(Fast) letzter Tropfen

Das hätte fast schief gehen können.

KNUTs Bordcomputer zeigte an, dass wir mit dem Tankinhalt noch bis Cadiz – dem heutigen Tagesziel – kommen würden. Aber irgendwann lange vor Cadiz quakte er „wenig Kraftstoff“ und die Reserveleuchte zeigte das auch an.

Also runter von der (mautfreien) Autobahn A66 und rauf auf die N630, die fast immer parallel zur Autobahn verlief. Ziel war Sevilla, wo Peter eine günstige Tankstelle mit 1,069 €/l Diesel gefunden hatte.

Schön, nur war es ziemlich schwierig, diese Tankstelle zu finden. Denn diese Tankstelle fanden wir nicht und steckten mehr oder weniger in einer Sackgasse bzw. in einem Gebiet voller Einbahnstraßen und sehr engen Straßen fest.

Ziemlich gestresst steuerten wir dann eine Tankstelle an, wo wir 1,099 €/l bezahlten. Da wir keine Lust auf nochmals solche „Spielchen“ hatten, tankten wir gleich voll.

Der Rest dieser Tagesetappe verlief problemlos. Wir übernachteten bereits in San Fernando, einem quasi Vorort von Cadiz – direkt am Meer mit einem großen Tidenhub, jedenfalls hatte am nächsten Morgen jemand den Stöpsel gezogen, denn das Wasser war weg.

Author: Eva Schreiber

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