Das war Lanzarote

Lanzarote ist die  nordöstlichste Insel der sieben großen Kanarischen Inseln. Das schwarze Lavagestein und die auf der Welt einzigartige Vulkanlandschaft sind sehr faszinierend. Eine derart von Kratern übersäte Oberfäche kennt man sonst nur von Bildern vom Mond. Die Vegetation auf Lanzarote ist extrem spärlich.

Lanzarote bereisten wir mit unserem Wohnmobil drei Wochen lang. Auf der Insel gibt es für Wohnmobilisten so gut wie keine Infrastruktur. Wir fanden nur einen Campingplatz, der aber von Oktober bis März geschlossen ist und nur eine offizielle Ver- und Entsorgungsstelle auf einer DISA-Tankstelle in Arrecife.

Eine Rundreise auf Lanzarote mit dem Wohnmobil will also gut geplant sein:
Strom gibt es nur über Solarzellen, Stromaggregat oder Lichtmaschine.
Wasser gibt es an einigen Tankstellen, öffentlichen WCs oder Duschen am Strand.
Gastankflaschen können an 2 Tankstellen mit LPG gefüllt werden.
Spanische Gasflaschen können an fast allen Tankstellen getauscht werden (Deutsche Flaschen werden weder getauscht noch befüllt).
Abwasser/Toilette sollten auf der DISA in Arrecife entsorgt werden. Toiletten ohne Chemie können auch in öffentlichen WCs entsorgt werden.

Wir lernten diese Insel in allen Wetterlagen und allen Regionen kennen. Sie ist vielseitig, zwar schwarz, was den langjährigen Vulkanausbrüchen geschuldet ist, hat aber auch helle Sandstrände und einiges an Grün zu bieten. Übrigens: Das Wetter war und ist hier nicht zu überbieten. Es weht zwar immer ein mehr oder weniger laues Lüftchen, aber die Sonne scheint dazu, meist so 10 Stunden am Tag.

Die Bewohner haben wir als sehr freundlich, jedoch wenig sprachgewandt erlebt, mit englisch kamen wir oft nicht weit und noch seltener konnten wir uns auf deutsch verständigen.

Für KNUT fanden wir immer ein geeignetes Plätzchen, häufig an Strand und Meer. Auf der Suche nach „versteckten“ Ecken fuhren wir auch über „Wellblechpisten“ oder „Rüttelstrecken“ mit großen Schlaglöchern, was unser KNUT dank des Kapitäns der Landstraße Peter klaglos hinnahm. Dafür wurden wir häufig mit super Stränden und glasklarem Wasser belohnt. Wir haben auf Lanzarote kein einziges Womo-Verbotsschild gefunden und hatten nirgends Probleme mit dem freien Stehen. Der einzige Campingplatz Lanzarotes war geschlossen.

Es gibt auf der Insel eine offizielle Ver- und Entsorgungsstelle und einige öffentliche Toiletten, sodass eine ordnungsgemäße Entsorgung gewährleistet ist.  Allerdings muss man hierfür auch schon mal einen kleinen Umweg in Kauf nehmen. Da wir dem erhältlichen Wasser aus einem normalen Wasserhahn nicht trauten, stellten wir mit Ankunft auf Lanzarote auf gekauftes Wasser zum Kochen und Trinken um.

Interessant war das Weinanbaugebiet La Geria. Die Art und Weise des Rebenanbaus hat mit unseren deutschen Weinbergen wenig zu tun. Fast jeder Rebstock hat seinen eigenen Bereich.Wer dann hungrig ist, kann vielerorts einkehren.

Kanarische Weihnacht

Am 24. Dezember, der Heiligen Nacht, in Spanien „Noche Buena“, versammelt sich die ganze Familie zu einem schönen Abendessen. Die eigentliche Bescherung, wie wir sie kennen, findet in Spanien traditionell erst am 6. Januar (Tag der Heiligen Drei Könige) statt. In den letzten Jahren bekommen die Kinder ihre Geschenke aber schon immer öfter bereits am 24. Dezember. Der 25. Dezember ist ein gesetzlicher Feiertag, an dem alle Geschäfte geschlossen haben.

Getreu deutscher Tradition feierten wir Weihnachten am 24. Dezember. Heiligabend läuteten wir bereits morgens beim Frühstück mit unserem „Weihnachtsbaum“ ein.

Diesen Tag verbrachten wir in Puerto Calero in einem irischen Pub; dieser bot als einzige Lokalität im Ort ein Weihnachtsmenue zu einem vertretbaren Preis an. Ein spanisches Lokal hatten wir nicht ausfindig machen können.

Unseren reservierten Tisch fanden wir reichlich dekoriert vor mit vielen Süßigkeiten sowie „Hörnern“ für Peter und einer Zipfelmütze für Eva.

Die Bedienungen waren dem Anlass entsprechend kostümiert und bester Laune. Am lustigsten war das Kostüm des Chefs.

Wir gönnten uns eine Flasche kanarischen Rotwein zum Essen; wir bereuten unsere Wahl nicht.

Das Essen war gut und reichlich; wir waren froh, anschließend einen Verdauungsspaziergang zu KNUT machen zu können. Der stand ganz allein in dunkler Nacht vom Mond beschienen.

Zeltaufbau

Heute sollte es das erste Mal sein, dass wir unser neues Zelt in der Realität aufbauen wollten.

Hierzu hatten wir KNUT so gestellt, dass wir genügend Abstand zum Hang hatten, um auch noch den Roller (erstmals) bequem abladen zu können.

Um überhaupt an das Zelt zu gelangen, mussten wir die halbe Heckgarage ausräumen.

Dann starteten wir unser Unterfangen, schafften es nicht in den laut Anleitung benötigten 15 Minuten. Aber innerhalb 1 Stunde stand es und wir konnten einziehen.

Schnell war die Inneneinrichtung platziert, auf dem Wäscheständer baumelte die Wäsche im lauen Lüftchen und wir konnten unseren ersten Kaffee draußen genießen.

 

Arrecife – Behörde und Shoppen

Zunächst suchten wir die Policia Local auf. Dort wurden wir jedoch zur Comisaria de Policia als zuständige Behörde für Residenten-Anerkennung geschickt.

Aber unser Besuch bei der Comisaria de Policia war – abgesehen von 45 Minuten Wartezeit – kurz und erfolglos. Man erklärte uns, dass wir uns ganz normal auf den Kanarischen Inseln aufhalten dürften, sofern wir im Besitz eines Passes wären. Jetzt sind wir’s leid und geben das Projekt „Registrierung“ auf, das wir ja eigentlich nur wegen eventueller Ersparnisse bei Fährüberfahrten und anderen Sachen haben wollten.

Bisher hatten wir die Gassen von Arrecife noch nicht richtig erkundet. Dabei wird das Zentrum der Stadt als interessante und viel besuchte Shopping-Meile beschrieben: Die Strasse C/ León y Castillo, auch bekannt als die Calle Real, ist die Fußgängerzone Arrecifes, in der sich Traditionelles mit Modernem vermischt. Lacoste, Zara, Tom Smith, Mango und Rocasa sind ebenso stark besucht wie die Parfümerien und kleinen familiären Geschäfte, die Hemden aus La Graciosa und ‘Novios del Mojón’ verkaufen. Auch in den Straßen C/ Otilia Díaz oder C/ Fajardo gibt es interessante Einkaufsmöglichkeiten, hier liegen etwa die Geschäfte Joyería Ferreiro’s und Oh! Regalos. Und in der Straße Pérez Galdós befindet sich die berühmte Werkstatt von Juan Brito Hijo, die schon fast legendär ist für ihre Souvenirs aus original kanarischer Keramik.

Für uns ergab sich jedoch nichts Interessantes, auch, weil wir nichts dringend benötigten und die Geschäfte nur informationshalber durchstöberten. Allerdings war viel Betrieb und die Leute liefen sehr geschäftig herum.  

Interessant zu beobachten war der Run auf die Lose der Weihnachtslotterie.  Für viele Spanier ist es DAS Highlight in der Weihnachtszeit:

Die Ziehung der spanischen Weihnachtslotterie und damit von El Gordo („Der Dicke“), dem fetten Hauptgewinn. Jedes Jahr am Morgen des 22. Dezember verfolgen alle Spanier mit Spannung die Ziehung der Zahlen und hoffen, zu den Gewinnern der prestigeträchtigen Lotterie zu gehören. Rund 66 Euro ließ sich jeder Spanier dieses Jahr im Durchschnitt seinen Einsatz kosten. Dieses Jahr war der Jackpot besonders groß: Rund 2,4 Milliarden Euro werden insgesamt ausgeschüttet. Damit ist die Lotería de Navidad nicht nur die älteste, sondern, gemessen an der ausgespielten Gesamtsumme, auch die größte Lotterie der Welt. Zwar erscheint die Gewinnwahrscheinlichkeit auf den dicken Hauptpreis mit 1:100.000 nicht besonders hoch. Höher als die Wahrscheinlichkeit, im deutschen Lotto zu gewinnen, ist sie aber allemal: Beim Spiel von 6 aus 49 liegt die Wahrscheinlichkeit auf den Hauptgewinn bei lediglich 1:140.000.000. Die besseren Gewinnaussichten ziehen auch deutsche Teilnehmer an: 150.000 sollen es dieses Jahr sein.

Wir spielten kurzzeitig auch mit dem Gedanken, uns hieran zu beteiligen. Nur, wenn wir gewonnen hätten, wie hätten wir das erfahren?

Wie immer war es aber ein Erlebnis, Leute – und besonders Kinder – zu beobachten, während wir genüsslich einen Cafe con leche schlürften.

Warten auf das richtige Licht

Südlich des ehemaligen Fischerdörfchens El Golfo befindet sich eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel Lanzarotes. Es ist der teilweise im Meer versunkene Krater des Vulkans Montaña de Golfo, in dem sich eine Lagune gebildet hat, die etwa 50 Meter von der Küste entfernt liegt. Die markante grüne Farbe der Lagune entsteht durch einzellige Algen, die sich dem hohen Salzgehalt des Sees angepasst haben. Durch unterirdische Verbindungen zum Meer strömt Meerwasser in die Lagune nach und sorgt für ständigen Ausgleich.

Um dieses grüne Wasser zu sehen, hatten wir uns recht früh auf den nur wenige hundert Meter weiten Weg gemacht. Dort angekommen, traf uns der Schlag, standen schon 3 Busse dort und hatten ihre Fahrgäste bereits auf die Piste geschickt.

Wir kamen gar nicht in die richtige Fotoposition. Deshalb hielten wir unseren Besuch recht kurz, zumal die Sonne aus der verkehrten Richtung den See beleuchtete und gar nicht grün werden ließ.

Auch hier die unvermeidlichen Andenken-Stände.

Am Nachmittag starteten wir einen neuen Versuch. Der Touristenandrang war nicht mehr gar so groß (nur 1 Bus), dafür waren Wolken am Himmel, die die Sonne doch einige Male durchließen. Einige Fotos konnten wir unter Ausnutzung der wenigen Sonnenstrahlen „schießen“.

 

Abenteuerfahrt und Plan B mit 6 Bier

Morgens sprachen wir beim Hafenkapitän vor, der gut deutsch sprach. Wir erhofften von ihm unsere Registrierung mit einer Ausländeridentitätsnummer. Daraus wurde nichts, er verwies uns an die – uns bereits bekannte – Polizeidienst-Stelle in Arrecife.

Unsere Beschwerde über das nächtliche Vertreiben vom Parkplatz verlief im Sande. Er habe das selbst angeordnet, dass übernachten nicht gestattet ist. Aber er wird den Hinweis, ein entsprechendes Schild aufzustellen, weitergeben.

Nach ziemlich abenteuerlicher Fahrt bezogen wir heute unser Nachtquartier in El Golfo. Abenteuerlich deshalb, weil Peter – mal wieder – eine absolute Nebenstrecke fahren wollte, die uns zu einem ganz kleinen aber tollen Strand bringen sollte. Das fing auch ganz harmlos an.

Der Weg war an einem Anstieg dermaßen ausgewaschen und mit großen Schlaglöchern versehen, dass KNUT den Dienst versagte.

Mühsam hatten wir bereits eines der vielen Schlaglöcher mit Steinen aufgefüllt …

… um dann festzustellen: Hier kommen wir nicht durch; ein bisschen weiter machte ein Schild auf den Parque Nacional de Timanfaya und Durchfahrtsverbot aufmerksam.

Zurück gibt’s bei uns ja eigentlich nicht, aber dieses Mal kamen wir nicht drum herum.

So gelangten wir doch noch nach El Golfo.

Erst am Ende des Ortes erreichten wir unser „Nachtquartier“, gleich neben einem Kinderspielplatz und zwei Boulebahnen.

Das Wetter war herrlich, so bummelten wir durch den kleinen Ort (rund 180 Einwohner). Viele Restaurants, ein Aloe-Werksverkauf und sogar einen Minimarket gab es. In einem der Restaurants direkt am Meer setzten wir uns auf der Veranda in die Sonne. Lediglich ein Bier wollten wir trinken und dann nach Hause gehen.

Irgendwann trug Peter „Plan B“ vor: Um 18 Uhr ist ja Sonnenuntergang, bis dahin trinken wir Bier. Insgesamt musste sich jeder von uns mit 3 Bier die Zeit vertreiben …

 

Wenn um Mitternacht der Wachmann klopft

Wir stellten uns in Puerto Calero auf den großen Parkplatz am Hafen; hier wollten wir auch übernachten.

Wir trauten unseren Augen nicht: Hier fanden wir doch nach langer Zeit mal wieder unsere geliebte „Freizeit Revue“.

Nach einem Bummel die Promenade hoch und runter, an vielen kleinen Shops vorbei, einem kleinen Nachttrunk und -essen in einem Pub

machten wir es uns in KNUT bequem. Peter war gerade eingeschlafen, als es kurz vor Mitternacht kräftig an die Tür klopfte. Nanu, was war jetzt? Es war „nur“ ein Wachmann der uns erklärte, dass wir hier nicht übernachten dürften. Der Parkplatz wäre „privado“ – was allerdings nirgends stand. Wir hatten uns auf das Schild „free parking“ verlassen.

So mussten wir in stockdunkler Nacht weiterziehen, allerdings nicht weit, denn Peter hatte einen Alternativ-Standplatz in petto. Auf dem Weg dorthin war uns nicht ganz wohl, verfolgte uns doch ein PKW. Der meinte es aber nur gut mit uns. Er wollte uns lediglich die richtige Zufahrt zu dem Standplatz zeigen – muchas gracias!

Wir wussten nicht unbedingt wo wir waren, wie es rund um uns aussah, wir hatten nur ein bereits dort stehendes Wohnmobil gesehen – konnte also nicht unbedingt verkehrt sein. Das war uns aber in dem Moment egal, wir wollten uns nur noch in Ruhe zu Bett begeben.

Wir werden uns morgen beim Hafenkapitän entsprechend beschweren – sollen die doch entsprechende Schilder aufstellen …

Naturgewalten

Beeindruckend war unser heutiger Besuch des Parque Nacional de Timanfaya.

Zur Einstimmung kamen wir am Timanfaya Visitors Centre nicht vorbei.

Hier wurde nicht nur verschiedenes Lava-Gestein gezeigt, sondern auch auf diversen Tafeln die Geschichte Lanzarotes dargestellt.Was uns total verblüffte: Hier verlangte man keinen Eintritt! Ganz ohne Eintritt kamen wir nicht davon.

Mit KNUT konnten wir – nachdem wir insgesamt 20 € gelöhnt hatten (no card only cash) – in den Park einfahren. Allerdings nur bis zur Sammelstelle und dem Restaurant auf einem Berg. Dort stiegen wir in einen Bus (Fahrpreis war in den 20 € enthalten!), der uns ca. 45 Minuten durch typische Lavalandschaft fuhr. Angenehm waren die Erläuterungen, die außer in spanisch und englisch auch in deutsch durchgegeben wurden.

Die Naturgewalten bekamen wir im Anschluss zu sehen. Erstaunlich, welche Hitze sich noch nicht mal so tief unter der Erde befindet. So heiß, dass dürres Gestrüpp im Nu anfängt zu brennen, …

… in Röhren geschüttetes Wasser kurz danach als heiße Fontäne emporschießt …

… oder aufsteigende Hitze zum Grillen genutzt wird. 

Auf jeden Fall war das Ganze seinen Preis wert, zumal der jeweilige Parkplatz inklusive war.

 

Von 500 auf Null

Eigentlich geht das ja immer anders rum: Von null auf mindestens Hundert. Bei uns gingen heute  die „Uhren“ anders.

Alle Punkte, die wir anfuhren, waren über teils abenteuerliche Straßen zu erreichen und befanden sich auf hohem Niveau, alle so um die 500 m. Dementsprechend war es auch ziemlich windig, eigentlich stürmisch, dass wir uns teilweise kaum auf den Beinen und den Fotoapparat still halten konnten.

Cesar Manrique ist ja auf Lanzarote sehr bekannt. Wohl auch deshalb hat man sein Haus in ein Museum umgewandelt. Den Eintritt von 10€ pP fanden wir sehr happig und vertraten beide die Meinung: Das Geld verfuttern wir lieber.

Das gelang uns nicht. Wir zahlten für unser beider Essen inklusive Getränken knapp 7€, hatten also sogar noch etwas Geld über (die restlichen 13€ legte Peter abends in einer Flasche Rotwein an).

In Caleta de Famara hatten wir endlich den Nullpunkt unseres heutigen Weges erreicht. Wir wurden mit der Warnung „Sandverwehungen“ empfangen – immerhin besser als Schneeverwehungen …

Unten an der Straße wollten wir nicht stehen, deshalb fuhren wir einen kleinen Bogen hinauf auf den Berg um eine Feriensiedlung herum, um am anderen Hang über die Sandpiste hinunter den Strand zu erreichen. Wir besetzten eine Parkbucht am Kite Surfer-Strand.

Eva war die ganze Kurverei auf den Magen geschlagen, sie gab unfreiwillig das gute Mittagessen wieder her. Anschließend verschwand sie im Bett und ward nicht mehr gesehen.

Stürmische Zeiten

Seit einigen Tagen weht es nun schon heftig, heute stürmte es so, dass KNUT wie ein Schiff schaukelte. Aber nicht so schlimm wie die Fähre, die bei der Ausfahrt aus dem Hafen von Orzola sehr zu kämpfen hatte.Nachdem wir dieses Spektakel „genossen“ hatten, suchten wir noch einige Parkplätze in Orzola auf. Uns fiel auf, dass es hier sehr viele kostenlose Parkplätze gibt. Auch für Womos geeignet.Es war Zeit für unser obligatorisches 2. Frühstück. Dazu fuhren wir über eine Rüttel(Wellblech)piste bis ans Meer. Auf dem Weg dorthin wurden wir gewarnt:Das war für uns nicht schlimm, hatten wir doch nicht die Absicht, ins Wasser zu gehen.

Heute wollten wir noch hoch hinaus, nämlich zum Mirador del Rio, auch wieder eine von Cesar Manrique geschaffene Touristenattraktion. Klar kamen wir nicht drum rum Eintritt zu bezahlen, wobei wir 4,75 € p.P. etwas übertrieben fanden. Aber die Aussicht war toll, wobei uns ein kräftiger Wind ganz schön durchpustete. Nachdem wir unsere Fotos geschossen hatten machten wir, dass wir in „die warme Stube“ kamen.

Irgendwie wurde bei der Weiterfahrt die Straße immer enger und niedriger – aber Peter chauffierte KNUT gekonnt durch.Unseren Übernachtungsplatz erreichten wir auf dem Mirador de Guinate, eine Sackgasse, mit nur Platz für ein WoMo – reichte uns doch ! Auch hier stürmte es und KNUT schaukelte ganz schön.