Tschüs Fuerteventura

Fuerteventura war schön – viel Strand, viele Möglichkeiten für Aktivitäten wie Schwimmen, Radeln, Wandern, Surfen, Kitesurfen, Paragliden, Paddeln, Segeln – oder einfach nix tun.

Wir empfanden Fuerteventura als „rote“ Insel, entgegen Lanzarote, die „schwarze“ Insel. Manches Mal erinnerte uns die Landschaft – öd und trocken – und die Straßen – in schlimmem Zustand – sehr an Marokko.

Lobenswert und angenehm ist, dass die Küstenabschnitte zwar stark bebaut sind, der Bau von Hochhäusern jedoch vermieden wurde.

Obwohl wir das Navi kurz vor unserer Abreise aktualisiert hatten, kam HEIDI mit den hiesigen Straßenverhältnissen nicht zurecht. Hier wird viel in den Straßenbau investiert, häufig sind Zufahrten gesperrt oder zugemacht, so dass wir mehrmals das anvisierte Ziel nicht erreichen konnten.

So spontan können wir sein. Eigentlich wollten wir uns nur nach der Fährverbindung Fuerteventura – Gran Canaria erkundigen und ein Ticket für den nächsten Tag kaufen.

Wie das bei uns so ist: Aus „nur mal gucken“ wird „kaufen“. Einerseits waren wir der Meinung,  alles von Fuerteventura gesehen zu haben und da wo wir noch hin gewollt hätten, wären wir gar nicht hingekommen; andererseits stand die Fähre von Armas schon da. Also war es egal, ob wir heute oder morgen übersetzen, warum also nicht gleich!?

Es ging alles ganz schnell – und schon waren wir auf der 16 Uhr-Fähre. 

Gut 2:50 Stunden sollte die Überfahrt dauern. Mal sehen, ob Eva das heil überstehen würde.Davon musste Eva zum Glück keinen Gebrauch machen, unter anderem auch deshalb, weil sie mehr als die Hälfte der Fahrzeit verschlief.

Klar kamen wir um 19 Uhr im Dunkeln in Las Palmas an

und gerieten hier auch gleich in die Rush Hour. Durch die Stadt war alles gut, nur das letzte Stück zum Standplatz war wieder einmal Abenteuer pur.

Letztlich war uns aber alles egal. Wir standen, zwar etwas schief, aber wir hatten einen Übernachtungsplatz gefunden. Der Parkplatz füllte sich im Laufe des Abends dann mit weiteren WoMos und einigen PKWs, so dass wir nicht so einsam waren.

Schreibe einen Kommentar