Rollerausflug

Das Wetter hatte sich beruhigt, die Sonne schien, es wehte kaum ein Lüftchen. So schwangen wir uns frühzeitig auf unseren Roller, genannt Scooty.

An Galdar vorbei ging es gleich in die „Pampas“.

Wildwechsel? Davon merkten wir nichts und blieben verschont.

Wir kamen auch an einigen Stauseen vorbei, deren Wasserstand aber alles andere als üppig war.

Im Norden Gran Canarias befinden sich die beiden Stauseen „Presa de Lugarejos“ und der „Presa de los Pérez“ am Rande des Tamadaba Naturparks. Als erstes erreichten wir Presa de los PérezDiese Talsperre ist mit einem komplexen System von hydraulischen Leitungen und Verbindungsröhren ausgestattet, das zur Wasserzuführung der umliegenden Anbauflächen in der Schlucht von Agaete dient. Erbaut wurde sie  im Jahre 1934 von Menschenhand und ohne Hilfe von Maschinen.

An einer Stelle konnten wir eine Angleridylle beobachten.

Die Straße war sowieso nicht breit – und dann wurde sie noch enger. Das war jedoch einem Steinschlag geschuldet, der  glücklicherweise vor uns herunter gekommen war.

Die Straße schlängelte sich immer weiter hinauf. Für uns kein Problem, aber die uns gelegentlich entgegen kommenden Rennradfahrer hatten ganz schön ihren „Schaff“.

Am Mirador del Molino legten wir eine Pause ein.

Bisher hatten wir keine Motorräder gesehen, jetzt und hier überrollten sie uns förmlich.

Es war und blieb kurvenreich, ansonsten hätten wir wohl auch nicht die Höhe von gut 1.100m erreichen können. Manchmal wurde auch erhöhte Aufmerksamkeit gefordert:

Auf dem Rückweg besuchten wir Playa de La Aldea und dort den Parque Ruben Diaz. Wir parkten am „Punto Limpio“ unter den Augen der Policia Local.

Der Parque Ruben Diaz wurde vor 50 Jahren angelegt. Die gefundenen Mühlsteine und andere Steine wurden zu Tischen umfunktioniert.

Bevor wir das laut Beschreibung „schönste Stück der GC 2“ fuhren, fühlten wir uns nach Norwegen versetzt, denn wir mussten durch mehrere Tunnel. Der längste war der La Aldea-Tunnel, der 3.162 m lang war.

Auch die GC 2 schlängelte sich über viele Kurven und Serpentinen hinunter zurück ans Meer. Es soll ja das schönste Stück der GC 2 sein.

Author: Eva Schreiber

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