2018 0326 Wir fahren mit der Fähre von Teneriffa nach La Gomera

Tag  120 – Montag, 26. März 2018
Las Galletas (Teneriffa) – San Sebastian de La Gomera
Fähre nach La Gomera

So einen Stress wie heute hatten wir schon lange nicht mehr. Zunächst hieß es früh aufstehen. Für‘s Frühstück nahmen wir uns nicht sehr viel Zeit – Abfahrt war für 10 Uhr angesagt.

Da wir mit den Versorgungsmöglichkeiten auf La Gomera nicht vertraut waren, besorgten wir uns in Las Galletas Wasser an der Stranddusche; Peter musste 5 x laufen, bis der Tank wieder voll war.

Derweil Peter sich um’s Wasser kümmerte, hatte Eva noch ein paar bisher nicht entdeckte Motive vor der Fotolinse. Am Strand von Las Galletas schoss man damals wohl mit Kanonen auf Möwen (?)

Wir hätten auch noch frischen Fisch kaufen können an den Ständen direkt am Strand.

Oder auch Lose für eine Lotterie – der Losverkäufer war ein gefragter Mann.

Dann aber auf nach Las Chafiras, denn wir wollten Gas (0,502 €/L) und Diesel (0,809 €/L)  tanken, weil beides auf La Gomera entweder nicht zu bekommen bzw. sehr teuer sein würde.

Irgendwie gerieten wir von einem Stau in den anderen, die Zeit rannte uns davon. Im Schritttempo kamen wir teilweise nur voran und dabei an einer „Guachinche“ vorbei.

Beim LIDL deckten wir uns für knapp 100 € reichlich mit Sachen ein, die wir auf La Gomera nicht bekommen würden und auf die wir ungern verzichten wollten (z. B. Vollkornbrot, Weißwürste, Wienerle, Fleischsalat, Gulasch, Rotwein) (Av. 7 Canarias, C/Tanganillo, Finca 2B4, 38620 San Miguel de Abona, Tenerife)Erst auf La Palma wird es den nächsten LIDL geben.

Den geplanten Einkauf bei Mercadona strichen wir aus Zeitgründen, denn es wurde knapp mit der verbleibenden Zeit bis zur Fähre.

In Los Cristianos entsorgten wir das Brauchwasser und WC an bekannter Stelle.

Aber dann nix wie zum Hafen von Los Cristianos.

Heute würden wir wieder einmal mit Fred Olson Express fahren. Die Zufahrt war gut markiert, …

… so dass wir „unsere“ Warteschlange leicht fanden.

Wir liefen schnell zum Schalter, um das Ticket für die Überfahrt um 14 Uhr zu kaufen.

Damit waren wir ratz-fatz fertig. Peter zeigte auf dem Rückweg noch Startzeit und Zielort an.

Wir waren kaum zurück bei KNUT, kam auch schon der Kontrolleur, der anhand unserer Ausweise prüfte, ob wir auch berechtigt waren auf‘s Schiff zu fahren.

Jetzt endlich – knapp 1 Stunde vor Abfahrt – nahm Eva die Pille gegen Seekrankheit. Es blieb uns nicht viel Zeit dem Ausruhen, denn verhältnismäßig frühzeitig und flott ging das Einschiffen los.Diese Fähre war auch ein Katamaran. Aber es musste niemand rückwärts drauf fahren – wie z. B. bei ARMAS.

Unser Platz war aber knapp bemessen, die Aufbautür ließ sich nicht ganz öffnen. Peter schaffte aber trotzdem den Ausstieg.

Die See zwischen den Inseln sollte zwar ruhig sein und die Fahrzeit nur knapp 1 Stunde betragen. Aber Eva hatte vorsichtshalber die Pille gegen Seekrankheit genommen – und das war auch gut so. Denn sooo ruhig war die See dann doch nicht.

Nach dem Ablegen schoss Eva noch einige Fotos von Los Cristianos‘ Silhouette , …

… verzog sich dann aber in‘s Innere in die Mitte des Schiffes in die Nähe der Frauen-Toiletten – man weiß ja nie …

Die meiste Zeit der Überfahrt verschlief Eva. Peter weckte sie rechtzeitig genug, um das Einlaufen in den Hafen San Sebastián de La Gomera  zu genießen.

Kaum waren wir wieder unten bei KNUT fuhren wir auch schon von der Fähre runter.

Unser Stellplatz befand sich nicht mal 1 Kilometer vom Hafen entfernt auf einem kleinen Parkplatz (Avenida de los Desonbridores).

Nun werden wir also La Gomera erkunden; zunächst aber San Sebastián de La Gomera. Sie ist die Hauptstadt der zu Spanien gehörigen Kanarischen Insel La Gomera. Sie liegt an der Ostküste und ist nach Einwohnerzahl und Fläche die größte der sechs Gemeinden der Insel.

In unmittelbarer Nähe des Stellplatzes gibt es Toiletten und Strandduschen.

Der Strand – ca. 50 m über die Straße (Sackgasse) – besteht aus schwarzem Lavasand und hält auch eine Umkleidekabine bereit.

Obwohl es dermaßen stürmte, dass es uns fast aus den Schuhen hob, drehten wir eine kleine Runde durch den Ort. Wir sahen viele alte, halb verfallene Häuser, aber auch Neubauten in frischen Farben.

Sehr schön anzusehen waren auch die hölzernen Balkone / Erker.

Die Tourist-Info war noch geöffnet. Wir guckten uns aber lediglich die Auslagen an.

Hinter der Altstadt ging es steil bergauf – die Stufen werden wir morgen zählen, wenn wir zum Mirador de la Hila hinauf steigen.

Etwas laut war es zunächst auf dem Platz, weil am Barranco – wo man sonst auch stehen kann – Kirmes war.

Hier noch unsere Route von Las Galletas nach Los Cristianos zum Hafen.

Der Weg der Fähre führte stur geradeaus.

Falls noch jemand wissen will, wie und wo wir durch San Sebastian gestromert sind: Bitte schön, auch diese Route haben wir aufgezeichnet.

 

Author: Peter Colditz

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