2018 0327 Wir machen einen Rundgang durch San Sebastián de La Gomera

Tag  121 – Dienstag, 27. März 2018
San Sebastián de La Gomera – Rundgang

Falls die Besucher unserer Webseite nichts sehen konnten, lag das an unserem Provider one.com. Der Ärger heute begann damit, dass Peter die Posts vom 28.2. und 26.3. nicht hochladen konnte. Die Nachfrage bei one.com ergab, dass man das Problem kenne und heftig an der Lösung arbeite.
Die Nachfrage ergab außerdem, dass one.com immer zwischen 01:00 und mindestens 03:00 Uhr nachts Speicherungen durchführt, weshalb in dieser Zeit das Arbeiten auf unserer Webseite nicht möglich ist. – Eva ist jetzt beruhigt: Sie hat also bisher nichts falsch gemacht (nur zu lange am Laptop gearbeitet).

Für heute hatten wir uns eine Stadtbesichtigung vorgenommen. Die morgendliche Temperatur war bereits recht angenehm.

Wir gingen zunächst auf der Promenade zum Hafen, …… wo wir uns bei Fred Olson Express bezüglich der Fähren nach La Palma erkundigten.

Irgendwie war die junge Frau am Schalter nicht gut gelaunt; sie bediente uns ziemlich pampig. Einen genauen Fahrpreis konnte sie nicht nennen, ist wohl von der Auslastung am Tag der Überfahrt abhängig. Immerhin gingen wir mit der Preisidee von ca. zwischen 111 und 130 € von dannen.

Die Fahrpläne verstanden wir nicht so recht; das werden wir am Tag der Überfahrt merken.

Obwohl ja Radfahren unsere Leidenschaft ist, konnten wir uns trotz des netten Angebotes nicht dafür entscheiden, San Sebastian per Fahrrad zu erkunden; aber wir hätten können wenn wir wollten. 

Am Hafen soll auch schon Christoph Kolumbus gewesen sein, wie uns eine Info-Tafel mitteilte. Christoph Kolumbus brach von hier aus am 6. September 1492 vermeintlich nach Indien auf, entdeckte aber Amerika. Doña Beatriz de Bobadilla, die Witwe des Grafen Hérnan Peraza, gewährte ihm Hilfe zur Reparatur seines schnellsten Schiffes, der Pinta. Es gibt noch den Brunnen La Aguada im alten Zollhaus, aus dem Kolumbus Wasserreserven für die Überfahrt und das Wasser zur Taufe Amerikas geschöpft haben soll.

Den stetigen Wind bekamen wir heute auch voll mit. Es war sonnig und eigentlich angenehm warm, was der Wind gefühlt kühler machte.

Wir folgten dem Schild „Playa de la Cueva“. Playa sahen wir aber keine Höhle.

Am schwarzen Strand war kein Badebetrieb, dafür schaufelte ein Bagger unermüdlich.

Natürlich wollten wir das Monument „Olympisches Feuer“ (Monument Olympic Torch) sehen.

Dazu mussten wir eine Steintreppe hinauf gehen – ohne Geländer, in Deutschland wäre das undenkbar.

Der Aufstieg lohnte sich für den Blick über das gesamte Hafengebiet.

Von hier konnten wir den Pico Teide auf Teneriffa sehen, der seine weiße Kuppe inzwischen verloren hatte.

Unten von der Straße aus sieht der Fels wie von Menschenhand geschichtet aus.

Unten am Fuße befindet sich eine DISA Tankstelle (mit hohen Preisen gegenüber Teneriffa).

Dann stiegen wir noch zum Mirador de LA HILA hinauf. Zunächst über Stufen, dann an der Straße entlang auf schmalem Fußweg.

Das war nichts besonderes, eben ein Aussichtspunkt oberhalb der Altstadt.

Wir hatten einen tollen Blick über San Sebastian und das Umland, zumindest so weit, wie es die umliegenden Berge zuließen.

Ins Zentrum hinab führten Treppen und abschüssige Straßen.

Nicht sehr schön, denn es passte nicht so recht in die Landschaft: Hinten am Berg das DISA Tanklager.

Türen und Fenster waren meistens aus Holz gefertigt – hätten sich über ein wenig Pflege aber sicherlich gefreut.

San Sebastian ist bekannt für seine riesigen indischen Lorbeerbäume, wie diese hier am Plaza de la Constitution.

Palmen hören selbstverständlich auch zum Stadtbild.

In der Grünanlage rund um den Wehrturm Torre del Conde, der eine lange Geschichte hinter sich  hat, kann man gut entspannen. Zum Schutz gegen kriegerische Ureinwohner wurde um 1450 besagter Wehrturm Torre del Conde errichtet.

Natürlich dürfen auch hier die Souvenir-Shops nicht fehlen, manchmal mit ziemlich skurrilem „Lockvogel“.

Draußen bei „Oscar“ am Plaza de la Constitución legten wir eine Verschnaufpause ein, tranken einen Kaffee sowie ein Cana.

Über den Ursprung der Stadt informierte diese Tafel, auch hier neben spanisch und englisch in deutscher Sprache.

Etwas zurückgesetzt auf der Plaza de la Vieja Escuela sahen wir unverhofft Kunst.

In den Straßen gibt es neben vielen Bäumen auch jede Menge Abfallbehälter. Ja, man sortiert hier sehr genau!

Wir hätten günstig zu Mittag essen können, hatten leider keinen Hunger.

Wie immer besuchten wir auch den Mercado Municipal.

Er war sauber (Überholt erst Ende März 2017, lichtdurchflutet, nicht überlaufen mit überschaubarem Warenangebot.

Wie man sieht, arbeitet man hier mit den gleichen (Farb-)Tricks wie in Deutschland ….

Die Bäckerei hatte bereits geschlossen.

Vorbei am Torre de La Condes fanden wir doch noch eine geöffnete Bäckerei, wo wir ein Sortiment „Stückchen“ erstanden.

Die Spanier scheinen etwas für Grafitti übrig zu haben: Wir haben keinen Versuch gesehen, die „Malereien“ zu entfernen.

Der Abend war gerettet – es gab Fußball: Freundschaftsspiel Deutschland – Brasilien (0:1).

Unseren Rundgang haben wir wieder aufgezeichnet, sieht ziemlich wirr aus, aber die Perspektive täuscht, weil wir ja auch einige Male hoch gegangen sind.

Author: Peter Colditz

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