2018 0331 Playa de La Rajita – Valle Gran Rey (La Gomera)

Tag 125 – Samstag, 31. März 2018
Weiterfahrt von Playa de la Rajita ins Tal Valle Gran Rey

Die Strände des Valle Gran Rey zählen zu den beliebtesten Stränden von La Gomera, sehr beliebt bei Sonnenanbetern und Wasserratten.

Schon morgens zeigte das Thermometer knapp 19 Grad, und das, obwohl wir noch total im Schatten standen.

Nach gemütlichem Frühstück herrschte bei uns wieder gute Laune, zumal Peter einen schönen Tag über das Meer zu uns kommen sah.

Wo gestern noch dichtes Gedränge herrschte und der Kampf um einen Standplatz tobte, war heute früh nichts mehr davon zu sehen.

So konnten wir bequem zunächst rückwärts bis auf die asphaltierte Straße fahren.

Wir hätten von hier auch nach Valle Gran Rey wandern können, aber wahrscheinlich mit vielen Höhenmetern.

Unser Navi hatte wieder wunderschöne – nämlich kurvenreiche – Straßen ausgesucht.

Landschaftlich war die Strecke schön, teilweise konnten wir weit übers Land gucken.

Stinkefinger oder mahnender Zeigefinger?

Echte Baukunst – dieses Haus hat man vollkommen in den Hang gebaut.

In Chipude wurde die Straße im Ort wieder einmal ziemlich eng. Hier rechnete man wohl eher nicht mit Wohnmobilen.Das Bergdorf Chipude, eine der ältesten Siedlungen der Insel, ist bekannt für sein traditionell gomerisches Ambiente. Zudem befindet sich hier der Tafelberg La Fortaleza, eines der Wahrzeichen La Gomera. Chipude liegt nahe am Nationalpark Garajonay und war noch vor 200 Jahren der bevölkerungsreichste gomerische Ort. Der Tafelberg, ein erodierter Vulkanschlot mit einem weitläufigen Gipfelplateau, ragt stolze 1241m in die Höhe. Bei den Einheimischen galt dieser vor Ankunft der Konquistadoren als geheiligter Platz, welchen sie für ihre Opferrituale nutzten. Mit Ankunft der Spanier wurde das Felsmassiv zudem als Rückzugsgebiet vor den Belagerern genutzt. Die Altkanarier nannten den Berg Argoday, den Mächtigen. Der Name erklärt sich, wenn man den Berg erblickt. Weithin ist er sichtbar, beeindruckt mit einer 500m hohen Steilwand und beherrscht durch seine exponierte Lage die Landschaft des Südwestens. Auf der flachen Kuppe des Tafelberges errichteten die Ureinwohner neben Steinkreisen auch OpferaltäreQuelle: http://www.gomeralive.de

Wir waren immer wieder erstaunt, wie grün die Insel war, mittendrin hier und da ein Dorf.

Irgendwann gelang uns ein erster Blick zum Tagesziel Valle Gran Rey. Bis wir dort ankamen, dauerte es aber noch eine ganze Weile.

Eine Info-Tafel klärte uns über das, was wir sahen, auf.

Bevor wir Valle Gran Rey erreichen sollten, fuhren wir erst noch durch Arure.

In der Landschaft versteckt ein kleiner Stausee.

An dem braunen Wasser erkannten wir das Natur-Wasserreservoir von Arure.

Dazu konnten wir nur sagen: Möge die Staumauer noch lange halten.

War das das Tor ins „gelobte Land“? 

Der Charakter des auf 825 Metern Höhe gelegenen Bergdorfes Arure wird bestimmt von seinen traditionellen Häusern, den vorrangig Einheimischen die hier leben und von der Ruhe die hier zu spüren ist. Hier ist es morgens häufig neblig, was sich aber bei Sonnenschein schnell ändert. Beliebt ist die Bodega Vino Tinto wo man verschiedene auf La Gomera hergestellte Weine probieren und kaufen kann. Zwei Restaurants mit typisch kanarischer Küche runden das Bild des Bergdorfes ab. Quelle: http://www.gomeralive.de 

Kurz vor dem Túnel de Arure befand sich eine schöne Aussichtsplattform.

Von hier schauten wir tief ins Tal bis zum Meer ….

… aber auch etwas mitleidig auf die Radfahrer, die gerade aus dem Tunnel kommend die ansteigende Straße hinauf radelten.

Merkwürdige Gesteinsformationen mit Höhlen.

Am Mirador César Manrique an der GM-1 gelegen, hielten wir  an. Viel war da nicht zu sehen, das Restaurant war zu. Allerdings war Manriques Handschrift wieder deutlich zu erkennen, auch was den Garten betraf. Eintritt war nicht fällig.

Hoch über dem Tal mit Blick auf die Anbauterrassen bis hin zum Meer hat der lanzarotenische Künstler César Manrique im Jahre 1989 den Aussichtspunkt Mirador del Palmarejo erschaffen. 

Durch die großen Panoramascheiben des darin befindlichen Restaurants hat man eine gute Aussicht. Das Restaurant wurde von einer Berufsfachschule für Hotel und Gastronomie betrieben, jedoch aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben.

Es stimmte, wir hatten einen Blick bis hinunter nach Valle Gran Rey. 

Nach Valle Gran Rey ging‘s nur bergab, bis auf Meereshöhe. Eine gut ausgebaute Höhenstraße (GM-1) schlängelte sich kurvenreich hinab in das ehemalige Aussteigerparadies Valle Gran Rey.

Valle Gran Rey wurde bereits lange vor dem eigentlichen Ort angekündigt. Die einzelnen Ortsteile des Valle Gran Rey: La Playa, La Puntilla, La Calera, Vueltas, Borbalan, El Guro, Casa de la Seda und die Dörfer im oberen Tal des Valle Gran Rey.

Toller Platz für das Ortseingangsschild o:( – direkt an den Wertstofftonnen.Vor zwei Jahren zerstörte ein Brand weite Teile von El Guro, heute ist das Künstlerdorf auf La Gomera wieder aufgebaut. Es ist immer noch malerisch und verschlafen – aber schicker.

Wir hielten uns links Richtung Hafen.

Hier herrschte reges Treiben.

Auf La Gomera ist Benzin / Diesel rund 20 Cent teurer als auf TF oder GC.

Als erstes fuhren wir zum Hafen im Ortsteil Vuelta von Valle Gran Rey.

Wir standen vor dem Fährhafen von Valle Gran Rey.Das Valle Gran Rey ist auch mit den Fähren Benchi Express von Fred. Olsen Express sowie mit einer Autofähre der Reederei Naviera Armas zu erreichen. Die Personenfähre Benchi Express fährt zusätzlich den Hafen von Playa de Santiago im Süden der Insel an. Beiden Fähren haben 2017 ihren Betrieb aufgenommen. Bereits in früheren Jahren gab es nach dem Ausbau des Hafens in Vueltas Fährverbindungen zwischen Valle Gran Rey und der Hauptstadt. Der Hafen kann seither auch von Handels- und Kreuzfahrtschiffen angelaufen werden. Von November 2008 bis Februar 2009 bediente die Reederei Garajonay Express eine Schnellbootlinie zwischen Los Cristianos (Teneriffa) und Vueltas im Valle Gran Rey. Zwischen März 2009 übernahm die Reederei Fred. Olsen diese Linie bis zum 1. Februar 2012.

Dieser Parkplatz, direkt vor diversen Geschäften, war ziemlich voll und auch nicht besonders schön.

Hier gibt es auch einen deutschen Metzger.

Dessen Angebot war bei weitem nicht so reichhaltig wie das des deutschen Metzgers in Guargacho auf Teneriffa.

Von hier aus war es nicht weit bis zu einer kleinen Badebucht.

Danach erkundeten wir die Umgebung und fanden zwei für Wohnmobile geeignete Stellmöglichkeiten.

Hier trafen wir auch Ina, zu der wir bereits über Facebook Kontakt aufgenommen hatten.

Ina war aber in Eile, denn sie wollte die Schlüssel für das gerade gemietete Apartment holen. So machten wir uns nur kurz bekannt – und tschüs, man sieht sich …

Diese Geröllwüste sagte uns nicht so unbedingt zu.

Also fuhren wir ein kleines Stück durch den Ort, um hier an der Strandpromenade ein Plätzchen zu finden.

Wir bogen links ab und suchten einen Platz für uns und KNUT.

In der Woche vor Ostern war die Avenida Maritima la Playa gut besucht.

Ein Parkstreifen direkt am Meer, auf der anderen Straßenseite Restaurants.

In die andere Richtung hatten wir es nicht weit zum Playa de la Calera.

Irgendeinem Ziel strebte dieser „voll ausgestattete“ Wandersmann forschen Schrittes entgegen.

Das Valle Gran Rey bildet eine Gemeinde der Kanareninsel La Gomera. Verwaltungssitz ist seit 1930 der Ort La Calera. Außerdem besteht die Gemeinde aus den drei Hauptorten Calera, Vueltas und La Playa. Das Tal bietet dank seiner terrassierten Kulturlandschaft mit einer Fülle von Palmen, den ausgedehnten Bananenplantagen und vielen verstreut liegenden kleinen Häusern einen geradezu exotischen Anblick. Hier hat es in den 1970er und 1980er Jahren besonders viele Hippies hingezogen. Zwischenzeitlich wurde das Tal mit Aussteiger-Orten wie Goa oder Kathmandu gleichgesetzt. Wegen des guten Klimas gedeihen im Valle Gran Rey viele tropische Obstbäume und Bananen. Zum Meer hin öffnet sich das Tal zu einem weiten Mündungsdelta. Die Strände des Valle Gran Rey zählen zu den beliebtesten Stränden von La Gomera, sehr beliebt bei Sonnenanbetern und Wasserratten. Abends locken wunderschöne Sonnenuntergänge, zu genießen etwa mit Trommelmusik an der legendären Casa Maria in La Playa. Quelle: Wikipedia, http://www.gomeralive.de

Als erstes brachten wir nach unserer Ankunft unser Foto-Archiv wieder in Ordnung . Das Verzeichnis der Wlan-Festplatte war defekt. Zum Glück ließen sich die Bilder aber noch auf eine Ersatzplatte kopieren.

Wir drehten noch eine erste Runde durch den Ort. Am Playa de la Calera war – wie vielerorts – Hundeverbot.

Hier war noch kein Mojito zu bekommen.

Blick rüber zur WoMo-Reihe.

Blühender Bodendecker.

Schattige Plätzchen waren sehr gefragt, zum Beispiel zum Relaxen …

… oder zum Zeichnen, Hausaufgaben erledigen ….

Morgen werden wir in dieser deutschen Bäckerei frisches Brot kaufen.

In der Nacht (Samstag auf Oster-Sonntag) ging es laut her. Von 0:00 – 05:00 Uhr wurde uns Live Musik geboten. Da war es schon schwierig, Schlaf zu finden.

Unsere heutige Strecke – wieder recht kurvenreich.

 

Author: Peter Colditz

Schreibe einen Kommentar