2018 0401 Valle Gran Rey

Tag 126 – Sonntag, 1. April 2018
Ostersonntag in Valle Gran Rey (La Gomera)

Die Gemeinde Valle Gran Rey verfügt auf der Insel La Gomera über die mit Abstand höchste touristische Nutzung. Das Tal ist seit dem Ausbau der Zufahrtsstraße und dem Hafenausbau gut zu erreichen. Es gab eine deutliche Zunahme von Hotels und Appartement-Häusern von insgesamt immerhin 1.400 Betten in den letzten 15 Jahren (Stand 2005). Damit könnte aus dem bisherigen Individualtourismus nach und nach ein Massentourismus entstehen. Quelle: Wikipedia

Wir blieben noch einen Tag, auch, um uns von der nächtlichen musikalischen Unterhaltung zu erholen.

Peter war schon wach, da war der Mond noch gar nicht untergegangen.

Nach dem Frühstück liefen wir zum Hafen Vuelta von Valle Gran Rey.

Diese Art des Campens wäre nicht unbedingt unser Ding. Wir sind froh über unsere eigene Dusche in KNUT.

Diese zwei Wanderer hatten wohl trotz des frühen Tages bereits einiges an Marsch hinter sich …

Freiluftgarage oder was?

Peter wollte es unbedingt mit dem Guanchenrebellen Hautacuperche aufnehmen.

Gleich neben dem Rebellen entdeckten wir in der Avenida Maritima la Playa eine Stranddusche, die so günstig gelegen war, dass wir mit KNUT gut ranfahren können, um Wasser zu tanken.

Es gab auch Anbieter für Mountainbike-Touren.

In Valle Gran Rey finden regelmäßig unterschiedlichste Veranstaltungen statt.

Einige Apartment-Anlagen waren nett und fantasievoll hergerichtet.

Mittlerweile waren wir am Charco del Conde angekommen, eine kleine Bucht mit Lava-Sand-Strand. Auch hier waren Strandduschen vorhanden.

Der Strand Charco del Conde liegt in einer seichten Lagune direkt an der Promenade von La Puntilla im Valle Gran Rey. Grüne Hügel begrenzen die Lagune Charco del Conde, die vor Brandung wunderbar geschützt und auch als Baby Beach bekannt ist. Viele Eltern mit ihren Babys und Kleinkindern treffen sich hier, denn die Strandbucht Charco del Conde ist ein Badeparadies für die Kleinen. Bereits in früheren Zeiten sollen Adlige von Gomera das Bad im blauen Atlantik genossen haben. So entstand der Name Charco del Conde, der übersetzt Lagune des Grafen bedeutet. Gut geschützter Baby Beach Im schwarzen Sand können die Kinder ungestört spielen und ihren Spaß haben. Besonders interessant – nicht nur für die Kleinen – sind die flachen Becken im Vulkangestein. Diese Bassins, auf La Gomera Charcos genannt, sind natürlich entstanden und säumen die Küste von La Puntilla. Die seichten Becken an der Lagune Charco del Conde werden regelmäßig überflutet und es gibt immer kleine Fische, Schnecken und mehr in den Charcos an der Küste des Valle Gran Rey zu entdecken. Quelle: http://www.gomeralive.de

Auf La Gomera befinden sich die Speisekarten der Restaurants häufig auf der Außenfassade.

Kurz vor dem Hafen kehrten wir um. Unser Rückweg führte durch die „2. Reihe“. Hier gab es viele kleine Geschäfte, auch Restaurants.

 

Natürlich durfte ein Schönheitssalon im Viertel nicht fehlen.

In der Cafeteria La Odisea legten wir eine kurze Pause ein.

Auf der anderen Straßenseite befand sich eine Filiale des deutschen Bäckers, den wir gestern bereits entdeckt hatten.

Ein Losverkäufer suchte seine Kundschaft dort auf, wo sie am leichtesten zu finden war: Im Restaurant. Dieser hier war sogar motorisiert.

Diesen Spruch kennt man auch hier – damit es jeder versteht in englisch.

Inzwischen hatte die Sonne die Luft ganz schön an- bzw. aufgeheizt.

Wir kamen auch an einem kleinen Gemüseladen „Fruteria Gomera“ vorbei.

Mit sehr ansprechenden Auslagen.

Frische Ananas war auch im Angebot. Die kanarischen Ananas sind nicht ganz so groß und süß wie die aus Übersee, aber sehr schmackhaft.Eine besondere Spezialität von La Gomera ist der Palmenhonig (spanisch: Miel de Palma). Zu der aufwendigen Herstellung des Palmenhonig, muß der Saft der Dattelpalmen, der Guarapo genannt wird, geerntet werden. Dazu müssen die obersten Palmwedel abgetrennt und die Palme angeschnitten werden, damit der Palmensaft ablaufen kann. Manche sagen auch Palmsirup zu der austretenden Flüssigkeit. Anschließend wird dieser Saft gekocht und das Ergebnis ist der Miel de Palma, der Bestandteil vieler Desserts und kanarischer Süßspeisen ist.

Der Valle-Bote – eine ganz spezielle Zeitschrift. Ein bisschen satirisch und will nicht ganz ernst genommen werden. Deren eigene Aussage: Der Valle Bote, das internationale Insel Magazin. Auf Gomera geliebt, in der Welt beachtet. Achtung! Lesen gefährdet die Dummheit!

Leseprobe: An und für sich ist Sex auf Gomera auch nicht viel anders als Beischlaf in Bottrop oder Oberhausen. Jedenfalls dann nicht, wenn die Paare erst einmal in leidenschaftlicher Harmonie zueinander gefunden haben.
Aber schon für das Angraben eines potentiellen Sexpartners gelten hier andere Erfolgsrezepte als in der Kalten Heimat. Hier interessiert sich keine Sau für “mein Haus, mein Pferd, meine Yacht”. Hier muss man schon mit spirituellen Qualitäten auftrumpfen, wenn man die “Königin der Nacht” an der Cacatua-Theke anzubaggern versucht.
Aber was heißt schon “Königin der Nacht”? Auf Gomera kann das durchaus auch ein “König der Nacht sein”, der sich bloß als Königin verkleidet hat. Oder die Königin hat sich eine Hasenpfote eingesteckt und geht als König. Bei uns ist das (fast) alles möglich. (Weiterlesen im neuen Magazin)

Hier handelte es sich wahrscheinlich um ein Überbleibsel aus dem Karneval.

Die standen wohl auch schon länger hier und hatten sich ziemlich häuslich eingerichtet.

Wir liefen nun Richtung Playa de la Calera.Sonnenbaden, schwimmen oder nur im Meer spielen war hier möglich.

Auf der Promenade herrschte reger Betrieb; die Cafes und Restaurants waren gut besucht.

Weiter ging es zum Playa de Inglés.

Wir lernten, dass es hier Salzwiesen gab.

Am Weg zurück standen Laternen, jede hatte ihr eigenes Solarpanel.

Im Restaurant Paraiso del Mar ließen wir den Tag bei herrlicher Abendsonne und lauen Temperaturen ausklingen.

 

Author: Peter Colditz

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