Von 500 auf Null

Eigentlich geht das ja immer anders rum: Von null auf mindestens Hundert. Bei uns gingen heute  die „Uhren“ anders.

Alle Punkte, die wir anfuhren, waren über teils abenteuerliche Straßen zu erreichen und befanden sich auf hohem Niveau, alle so um die 500 m. Dementsprechend war es auch ziemlich windig, eigentlich stürmisch, dass wir uns teilweise kaum auf den Beinen und den Fotoapparat still halten konnten.

Cesar Manrique ist ja auf Lanzarote sehr bekannt. Wohl auch deshalb hat man sein Haus in ein Museum umgewandelt. Den Eintritt von 10€ pP fanden wir sehr happig und vertraten beide die Meinung: Das Geld verfuttern wir lieber.

Das gelang uns nicht. Wir zahlten für unser beider Essen inklusive Getränken knapp 7€, hatten also sogar noch etwas Geld über (die restlichen 13€ legte Peter abends in einer Flasche Rotwein an).

In Caleta de Famara hatten wir endlich den Nullpunkt unseres heutigen Weges erreicht. Wir wurden mit der Warnung „Sandverwehungen“ empfangen – immerhin besser als Schneeverwehungen …

Unten an der Straße wollten wir nicht stehen, deshalb fuhren wir einen kleinen Bogen hinauf auf den Berg um eine Feriensiedlung herum, um am anderen Hang über die Sandpiste hinunter den Strand zu erreichen. Wir besetzten eine Parkbucht am Kite Surfer-Strand.

Eva war die ganze Kurverei auf den Magen geschlagen, sie gab unfreiwillig das gute Mittagessen wieder her. Anschließend verschwand sie im Bett und ward nicht mehr gesehen.

Author: Eva Schreiber

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