Abenteuerfahrt und Plan B mit 6 Bier

Morgens sprachen wir beim Hafenkapitän vor, der gut deutsch sprach. Wir erhofften von ihm unsere Registrierung mit einer Ausländeridentitätsnummer. Daraus wurde nichts, er verwies uns an die – uns bereits bekannte – Polizeidienst-Stelle in Arrecife.

Unsere Beschwerde über das nächtliche Vertreiben vom Parkplatz verlief im Sande. Er habe das selbst angeordnet, dass übernachten nicht gestattet ist. Aber er wird den Hinweis, ein entsprechendes Schild aufzustellen, weitergeben.

Nach ziemlich abenteuerlicher Fahrt bezogen wir heute unser Nachtquartier in El Golfo. Abenteuerlich deshalb, weil Peter – mal wieder – eine absolute Nebenstrecke fahren wollte, die uns zu einem ganz kleinen aber tollen Strand bringen sollte. Das fing auch ganz harmlos an.

Der Weg war an einem Anstieg dermaßen ausgewaschen und mit großen Schlaglöchern versehen, dass KNUT den Dienst versagte.

Mühsam hatten wir bereits eines der vielen Schlaglöcher mit Steinen aufgefüllt …

… um dann festzustellen: Hier kommen wir nicht durch; ein bisschen weiter machte ein Schild auf den Parque Nacional de Timanfaya und Durchfahrtsverbot aufmerksam.

Zurück gibt’s bei uns ja eigentlich nicht, aber dieses Mal kamen wir nicht drum herum.

So gelangten wir doch noch nach El Golfo.

Erst am Ende des Ortes erreichten wir unser „Nachtquartier“, gleich neben einem Kinderspielplatz und zwei Boulebahnen.

Das Wetter war herrlich, so bummelten wir durch den kleinen Ort (rund 180 Einwohner). Viele Restaurants, ein Aloe-Werksverkauf und sogar einen Minimarket gab es. In einem der Restaurants direkt am Meer setzten wir uns auf der Veranda in die Sonne. Lediglich ein Bier wollten wir trinken und dann nach Hause gehen.

Irgendwann trug Peter „Plan B“ vor: Um 18 Uhr ist ja Sonnenuntergang, bis dahin trinken wir Bier. Insgesamt musste sich jeder von uns mit 3 Bier die Zeit vertreiben …

 

Author: Eva Schreiber

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