2018 0408 Wir fahren mit der Fähre von La Gomera nach La Palma

Tag 133 – Sonntag, 8. April 2018
Heute fahren wir von San Sebastián de La Gomera nach Santa Cruz de La Palma mit der Fähre Fred.Olson Express. Das ist unsere letzte Station auf unserer Inselhopping-Tour. Wie immer sind wir sehr gespannt, was uns hier erwartet.

Heute hatten wir unsere letzte kanarische Insel, nämlich La Palma, „im Visier“. Das Ticket für die Fähre Fred.Olson Express hatten wir uns ja schon besorgt. Nun  hieß es nur noch, die Überfahrt ohne Seekrankheit zu überstehen, zumindest für Eva .

Um rechtzeitig an der Fähre zu sein, klingelte der Wecker bereits gegen 7 Uhr – das war hart! Aber was sein muss muss sein.

Die Sonne war noch gar nicht richtig aufgegangen, da wartete die Fähre bereits auf uns – dachten wir.

Die letzten 2 Tage waren ziemlich stürmisch. Sarkastischer Kommentar von Eva für die Überfahrt: Das kann ja heiter werden. Mit größerem Wellengang war nämlich zu rechnen.

Wir frühstückten wie gewohnt, ließen unser Brauchwasser in einem Gully ab, Wasser tankten wir an der Stranddusche. San Sebastian schien noch zu schlafen; jedenfalls war auf der Straße nix los.

Dann erst fuhren wir zum Hafen. Die Zufahrten zu den Fähranlegern von ARMAS und Fred.Olsen waren gut gekennzeichnet.

Morgens war die Fähre doch noch da; jetzt aber keine. Sollte sich in der Abfahrtzeit von 10:25 Uhr etwas geändert haben und man hatte uns nicht informiert?

Wir waren die Ersten und warteten ab, was nun passieren würde… 

erst nach und nach kamen weitere Reisende.

Es blieb bis zum Ablegen genug Zeit, den Hafen und das Empfangsgebäude im Hafen einmal etwas näher anzusehen. Da gab es z. B. eine schöne Cafeteria.

Der Warte- bzw. Aufenthaltsraum war nicht ausgesprochen gemütlich möbliert, dafür aber überaus sauber.

Leider war die Aussichtsplattform gesperrt, sodass uns ein Überblick über den Hafen verwehrt blieb.

Öffentliche saubere Toiletten waren auch vorhanden  (kostenlos).

Auch die Ausschilderung im Hafen ließ nichts zu wünschen übrig.

Inzwischen zogen dunkle Wolken auf San Sebastián zu.

In der Zwischenzeit kam die Personen-Fähre von Fred.Olson rein. Es ist die FRED OLSEN-FÄHRE BENCHI EXPRESS, die ab September 2017 wieder die Häfen San Sebastián de la Gomera, Playa Santiago und Valle Gran Rey verbindet. Dreimal täglich bietet der Benchi Express Fährverbindungen ab San Sebastian nach Valle Gran Rey an und drei Verbindungen in die entgegengesetzte Richtung. Auf etwa halber Strecke wird jeweils ein Zwischenhalt in Playa Santiago gemacht. Die Gesamtfahrtzeit beträgt etwa 80 Minuten. Die Fahrt der Teilstrecke von San Sebastián nach Playa Santiago dauert etwa 30 Minuten und von dort aus ins Valle Gran Rey etwa 40 Minuten. Der Aufenthalt in Playa Santiago dauert etwa 10 Minuten. Der Benchi Express nimmt den Betrieb in einem nagelneuen Boot auf, ein Katamaran mit einer Länge von 29 Metern und einer Breite von 9 Metern. Es gibt für 250 Passagiere Plätze und einige sogar im Freien auf einer Sonnenterrasse. Des Weiteren gibt es Stellplätze für Fahrräder und Motorräder. Quelle: http://www.gomeralive.de/fred-olsen-benchi-express 

Sie hat auch einen eigenen Anlegesteg.

Und dann kam sie doch – UNSERE Fähre. Sie wendete im Hafen, da sie rückwärts an den Auffahrrampen anlegen musste.

In dieses „Maul“ werden wir in Kürze einfahren.

Zum Einchecken benötigten wir unsere Tickets nicht. Wichtig waren unsere Ausweise, das genügte dem Kontrolleur.

Die ankommenden Fahrzeuge waren noch gar nicht alle runter von der Fähre, …… da wurden wir schon rauf gebeten, und zwar rückwärts. Aber dank unserer großen Außenspiegel stellte das für Peter kein Problem dar.

Ein belgisches Wohnmobil stellte man noch vor uns, …sodass wir in Santa Cruz de La Palma wohl sehr schnell wieder festen Boden unter die Räder bekommen würden.

Kaum standen wir, gingen die Auffahrrampen hoch und die Überfahrt von rd. 2:25 Stunden begann.

Tschüs La Gomera

1 Stunde vor Abfahrt hatte Eva wieder eine Seasick-Pill genommen. Diese zeigte auch die erhoffte Wirkung. Denn kurz nach dem Ablegen und ein paar Abschiedsfotos von San Sebastián de La Gomera verschwand sie ins Schiffsinnere in die Mitte in die Nähe der Damentoiletten (für den Fall der unwahrscheinlichen Fälle) und verschlief fast die ganze Fahrzeit.

Zum Hafeneinlauf in Santa Cruz de La Palma wurde sie von Peter aus himmlischen Träumen unsanft gerissen. Zusammen gingen wir an Deck und beobachteten das Anlegen.

Auch hier lag ein großes Kreuzfahrtschiff und ein weiteres aus Hamburg! im Hafen.

Wir waren recht schnell von der Fähre runter. In der Ausfahrt herrschte aber reges Gedränge, aus drei Fahrspuren wurde eine.

Wir folgten brav dem Schild „Salida“, eingedenk unserer Irrfahrt auf Teneriffa. La Palma begrüßte uns unterwegs mit einem freundlichen „Bienvenido“.

Eigentlich wollten wir auf dem großen Parkplatz am Hafen stehen, das gefiel uns aber überhaupt nicht.

Wir fuhren also weiter, immer am Meer die Avenida Marítima entlang und sahen keine Chance, eventuell sogar eine Nacht hier stehen zu können; es war alles zugeparkt.

Ziemlich am Orts- und auch Promenadenende der Avenida Marítima war eine passend große Lücke für uns frei. Dort stellten wir uns erst einmal hin. Uns war klar, hier unten am Meer werden wir keinen Übernachtungsplatz finden.

Den Strand hatte man künstlich angelegt und war darauf auch sehr stolz.

Nach jahrelangen Bauarbeiten mit diversen Baustopps und Verzögerungen konnten die städtischen Mitarbeiter am 20. April endlich die Absperrungen entfernen und die Einwohner von Santa Cruz ihren lange ersehnten Stadtstrand einweihen. Der neue Strand erstreckt sich über 69.405 qm, davon 61.780 qm Sandfläche bei Hochwasser, ist 550 m lang und zwischen 60 und 118 m breit. Die neue Attraktion von La Palmas Hauptstadt dient nicht nur dem Vergnügen und der Freizeitgestaltung der Einwohner und Urlauber, sondern schützt auch die an der Promenade gelegenen Häuser vor der Wellengewalt des Atlantiks. Quelle: https://www.wochenblatt.es 09.05.2017

Stadtbummel in Santa Cruz de La Palma

Nach einer kurzen Verschnaufpause starteten wir zu einem Santa Cruz-Stadtbummel. Eigentlich gab es hier wie in allen Orten eine Einkaufsstraße mit Souvenir-Läden, Läden der bekannten Markenketten, Restaurants … Interessant waren nur die alten Häuser an der Avenida Marítima.

Die hatte man bei dem Umbau der Avenida Marítima belassen.

Ein paar Impressionen aus Santa Cruz.

Dieser Taster an der Fußgängerampel darf scheinbar nur mit dem Zeigefinger bedient werden(?).

Die Pracht- / Haupteinkaufsstraße Calle Real -O’Daly war zur Mittagszeit menschenleer.So sieht sich die Stadt selbst: Einkaufen in der Hauptstadt der Insel La Palma. La Palma ist nicht unbedingt eine Stadt, in der man zügellos einkaufen kann. Doch die Hauptstadt der Insel, die bekannt ist für ihre wunderschönen Holzbalkone und ihre steilen und koketten Gässchen, hat es verstanden, ihr Angebot an Geschäften und Einkaufszentren auszubauen. Im Osten der Insel gelegen, bietet die Stadt eine angenehme, gemütliche und doch lebhafte Atmosphäre. Sie ist voller kleiner, netter Läden und Geschäfte, in denen vor allem die typischen Produkte der Insel feilgeboten werden. Mandelplätzchen, edle Stickwaren, Käse, typischer Schmuck von der Insel und Zigarren, die hier handgefertigt werden. Dies sind nur einige der Produkte, die sich als Mitbringsel von der schönen Insel eignen.
Quelle: www.hallokanarischeinseln.com

Casanova – sieht ziemlich erschöpft aus o:)

Am Plaza de España sollte laut Reiseführer ein nettes Cafe sein. Wir hätten gern eine Pause bei einem Espresso eingelegt, aber besagtes Cafe war nicht vorhanden.

Die Straßenhändler hatten auch „fertig“ für heute.

Eine „öffentliche“ Schulbank aus früheren Zeiten.

Ein sehr schön hergerichtetes altes Haus, das sich durch die kräftige Fassadenfarbe von vielen anderen Häusern abhebt .

Eine schmale Gasse, die zur Promenade hinunter führt.

Unser Weg führte uns am Castillo de Santa Catalina vorbei, das jedoch geschlossen und somit nicht zu besichtigen war.

Wir konnten jedoch nachher von der Avenida Marítima aus die andere Seite sehen.

Vor der Fassade des Castillo de Santa Catalina auf der Seite der Avenida Marítima befindet sich eine Eisenskulptur mit dem Namen „Alisio“, ein Kunstwerk des Bildhauers Martín Chirino.

Das Meer war so aufgewühlt, dass die Gischt das große Kreuzfahrtschiff fast verschwinden ließ.

Bei Problemen hätten wir uns auch an den deutsche Honorarkonsul wenden können.Der Honorarkonsul Herr Juan Manuel Guillén Díaz betreut La Palma. Avenida Marítima, n°66, 38700 Santa Cruz de La Palma, Tel.: (+34) 922 42 06 89, Fax: (+34) 922 41 32 78, E-Mail: santa-cruz-de-la-palma@hk-diplo.de Öffnungszeiten des Büros Montag bis Donnerstag von 10:00 bis 13:00 Uhr. Serviceangebot –Beglaubigungen von Unterschriften und KopienFührerschein, Kraftfahrzeug und VerkehrsangelegenheitenHilfe für deutsche Staatsangehörige in NotfällenPassangelegenheitenFamilienangelegenheitenLebensbescheinigungenKonsularische Bescheinigungen Quelle: http://www.spanien.diplo.de/Vertretung/spanien/de/03-las-palmas/honorarkonsuln/HK_20LAPALMA.html 

Vor der Weiterfahrt legten wir eine Kaffeepause ein.

Auf zum Nachtquartier

Der nächste von Peter ausgesuchte Platz befand sich in einem Gewerbegebiet.Klar könnte man da stehen, wir aber nicht – also weiter.

Durch diesen Tunnel wollten wir eigentlich nicht fahren. Uns blieb aber keine Alternative, um aus Santa Cruz raus zu kommen.

Eine Möwe begleitete uns kurze Zeit.

Über diesen Kreisverkehr mussten wir schmunzeln.

Die Einfahrt in die zona turistica Los Cancajos

Hier fanden wir dann ein uns genehmes Plätzchen. 3 andere WoMos standen schon dort, darunter ein deutsches aus Saarbrücken.

Hier hatten wir alles, sogar ein Toilettenhäuschen, das Peter bei seinem abendlichen Rundgang auskundschaftete.

Heute gibt es zwei Fahrtaufzeichnungen. Zunächst die Fähre von San Sebastián La Gomera nach Santa Cruz de La Palma.

Dann noch unser Weg von Santa Cruz Hafen nach Standplatz in Los Cancajos.

Author: Peter Colditz

Schreibe einen Kommentar