2018 0410 Fuencaliente de La Palma – Puerto Naos (La Palma)

2018 0410 Unseren Weg von Fuencaliente de La Palma nach Puerto Naos unterbrachen wir für eine Wanderung auf den Vulkan Teneguía in Los Quemado (separater Beitrag). Der Besuch der von Einheimischen selbst gebauten Miniaturstadt Belen hat uns begeistert.

Zum Baden in dem kleinen Meerwasserbecken konnte sich Eva heute morgen nicht entschließen. Das Meer war recht stürmisch und spülte viel kühles Frischwasser in das Becken.

Erste Etappe bis Los Quedamos

Unsere heutige Fahrt nach Puerto Naos unterbrachen wir für eine Wanderung. Die Fahrt zum Startpunkt in Los Quedamos dauerte nur ca. 1 Stunde (für rd. 16 kurvige Kilometer.

An dieser Hotelanlage sollte sich ein Stellplatz befinden. Den fanden wir aber nicht und fuhren weiter.

Aufgrund eines später aufgenommenen „Luftbildes“ erkannten wir: Kein Platz für Wohnmobile, es war eine reine Hotelanlage.

Zum nächsten Stellplatz ging es steil und eng hinunter. Wir parkten KNUT oben auf der Straße.Peter erforschte das Gelände zu Fuß zum La Zamora Chica.Als Playa La Zamora oder Chica la Zamora werden zwei Sandbuchten bezeichnet. Sie befinden sich in der Nähe von Fuencaliente. Die Playa La Zamora bzw. Chica la Zamora ist im Südwesten der Kanareninsel La Palma zu finden und gehört zu Fuencaliente de la Palma, der südlichsten Gemeinde der Insel. Die Playa La Zamora setzt sich aus der Zamora Chica und der Zamora Grande zusammen. Dabei handelt es sich um zwei Buchten mit schwarzem Sand, deren Trennung durch einen Felsen erfolgt. Die Entfernung zwischen beiden Buchten beträgt nur 200 Meter. Bei Ebbe lässt sich der zweite Strand von der ersten Bucht aus erreichen. Quelle: https://www.kanarenzeit.de/la-palma/straende/playa-la-zamora-chica-la-zamora/

Blick auf den Parkplatz von La Zamora Chica, die große freie Fläche war gesperrt.

Wir sind risikofreudig und lassen uns weder von Sackgassenschildern …… noch von Steinschlagwarnungen davon abhalten, unsere angepeilten Ziele zu erreichen.

Auch diese bedrohlich wirkenden Brocken konnten uns nicht abschrecken.

Zur Bewässerung der Bananenplantagen holte man das Wasser in dicken Rohren aus den oben liegenden Wasserspeichern.Die Banane braucht extrem viel Wasser. Das  Wasser kommt aus den Wassergalerien der Berge und wird in meist runden großen nach oben offenen Betonbehältern zwischengelagert . Es muss oft und regelmäßig gegossen werden. Oft sieht man, dass die Bananenplantagen abgedeckt sind. Dies soll den Wasserhaushalt der Banane besser regulieren. Eine Bananenpflanze benötigt ca. 100 Liter Wasser pro Monat. Ist sie abgedeckt, benötigt die Pflanze 10 Liter Wasser weniger, was bei der Vielzahl der Pflanzen schon beachtlich ist. Quelle: http://www.teneriffa-wandern.eu/2013/11/die-kanarische-banane/

In Belen wurden wir auf ein Miniaturdorf aufmerksam. Unser Stopp veranlasste den Erbauer, uns auf seinen „Hof“ zu bitten, damit wir den fließenden Verkehr nicht weiter behindern.Diese selbst gebaute Miniaturstadt fanden wir sehr interessant, schossen ein paar Fotos und ließen 2 € Spende da; er hatte für uns extra den Strom angestellt, damit wir den Wasserfall und den Leuchtturm in Aktion betrachten konnten.

Das ganze Dorf hatte der Erbauer aus vorhandenen Naturmaterialien erstellt.Die Detailtreue war bemerkenswert.

Das Manneken Pis durfte natürlich nicht fehlen.

Gleich danach bogen wir auf die LP-2091 ab, hinunter zum Einstieg in den Wanderweg.

Kurz darauf hatten wir den Startpunkt für unsere Wanderung erreicht und gerade noch einen Parkplatz ergattert.Wir wollten auch gute Nachbarn sein; gemeint waren damit aber wahrscheinlich „Anwohner“.

Unser Ziel war klar definiert:

Einen Bericht über die Wanderung findet ihr in einem gesonderten Blog.

Zweite  Etappe nach dem Wandern ab Los Quedamos  nach Puerto Naos

Schon wieder Kunst (?) an der Straße.

Auf dem Stein war noch die alte Straßenbezeichnung zu erkennen.

Wir rätselten: Wein- oder Bierfass – aber warum hing es so hoch?Es war wohl ein Hinweis auf die Tasca El Fogon und die Weinkellerei in unmittelbarer Nähe.

Die gelben Straßenmarkierungen ließen ahnen, dass es in Kürze Baustellen geben wird.

So war es auch. Die Hauptstraße LP-2 war gespickt mit Baustellen erheblichen Ausmaßes. Hier blieb buchstäblich kein Stein auf dem anderen.

Oft mussten wir anhalten und warten, bis der Gegenverkehr durch war – per Hand geregelt.Bei solchen Gelegenheiten hatten wir auch einen Blick nach rechts. Die Bäume hatten oft einen Stamm, der wie ein Schachbrett aussah.

Einen längeren Stopp gab es vor einem Tunnel, weil Baustellenfahrzeuge rangierten. Dieser Baum hatte aber schon vor Beginn der Bauarbeiten gelitten.

Na, bis DIE Straße fertig ist, vergeht bestimmt noch eine ganze Weile – wenn man sich die Erd- und Steinmassen so anguckt …

Zwischendurch gab es immer mal wieder intakte Straßenabschnitte. An einem solchen hielten wir beim Mirador El Charco.

Von hier genießt man einen traumhaften Blick auf die sanft abfallenden Hänge von Las Indias vor der Kulisse des atlantischen Ozeans. Zwischen hier und Amerika verstellt kein Land mehr den Blick. Wer einen Sundowner genießen möchte, dem sei die Bar empfohlen – wenn sie denn geöffnet hat (als wir da waren leider nicht). Eine Tafel gab weitere Erläuterungen:

Uns blieb leider keine Zeit, die Bodega zu inspizieren. Eine Weinprobe wäre sicherlich interessant gewesen. An der Verkostung hätte nur Eva teilnehmen können – Peter trinkt keinen (alkoholischen) Tropfen wenn er fährt.

Ist das nicht ein schöner? Und wie er auf dem schmalen Mäuerchen sitzt …

Diese Straße müsste auch mal instandgesetzt werden.

Gegensätze: Bauten mit dem vorhandenen Material …… und gleich nebenan die moderne Bauweise.

Vom Mirador de Las Hoyas

… konnten wir schon unser Ziel Puerto Naos bereits sehen.

Puerto Naos gab sich ganz bescheiden mit dem Ortsschild.

In Puerto Naos wusste HEIDI (unser Navi) eigentlich gar nicht Bescheid. Sie schickte uns erst mal durch den Ort. Dadurch erhielten wir auch einen ersten Eindruck.

Wir widersetzten uns irgendwann ihren Anweisungen, denn die Straßen wurden immer enger und es gab keine Wendemöglichkeit. Auf eigene Faust fanden wir einen großen Parkplatz auf dem wir ganz einfach stehen blieben. Das war zwar nicht ganz legal, wird in der Regel aber geduldet.

Dafür hatten wir eine schöne Aussicht auf die Promenade und das Meer.

Puerto Naos ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Los Llanos de Aridane auf der zu Spanien gehörenden Kanareninsel La Palma. Sein zentraler Ort mit demselben Namen Puerto Naos zählt mit einem ausgedehnten Badestrand – neben Los Cancajos – zu den wichtigsten Touristenzentren der Insel.

Peter ging noch in den Ort auf Erkundungstour, Eva blieb zu Hause, um die Ereignisse / Erlebnisse von heute PC-mäßig zu verarbeiten. Am Strand entdeckte er öffentliche Toiletten, gleich neben der Rot-Kreuz-Station.

Die letzten Spaziergänger genossen die warme Abendsonne …… ebenso die Gäste auf der Terrasse des Restaurants am Hafen.

Am Strand war nichts mehr los.

Beide fotografierten wir den schönen Sonnenuntergang aus verschiedenen Perspektiven.
> Peter von der Promenade aus

Eva vom Stellplatz aus.

Das war heute wieder eine schöne (zweiteilige) Tour.

Author: Eva Schreiber

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