2018 0413 Von Puerto de Tazacorte nach Tazacorte (Stadt) ist es nur ein „Katzensprung“

Tag 138 – Freitag, 13. April 2018
Private Führung durch eine kleine Bananenplantage

Wir haben auf La Palma einige Deutsche getroffen, die Bananen anbauen, Schmetterlinge züchten oder sich als Imker betätigen. Einen davon durften wir heute besuchen. Wir lernten viel über die Zucht von Schmetterlingen und den Anbau von Bananen.

Gemächlich starteten wir zu neuen Taten. Bevor wir um 16 Uhr unseren Bekannten besuchen wollten, fuhren wir nach Los Llanos de Aridane.

Zunächst suchten wir LIDL heim, um unsere Vorräte wieder aufzufüllen.

Die Lidl-Supermarktkette breitet sich weiter auf den Kanarischen Inseln aus. Am 30. November wurde auf La Palma, konkret in der Straße Remón Pol in Los Llanos de Aridane, die jüngste Filiale eingeweiht. Der neue Supermarkt in Los Llanos de Aridane gehört zu den größeren Filialen der Kette auf den Kanaren und ist montags bis samstags durchgehend von 9.00 bis 22.00 Uhr geöffnet, im Dezember auch sonntags. Quelle: Wochenblatt für die Kanaren 8.12.2017

Schön, dass 110 Parkplätze vorgehalten werden. Leider befinden die sich aber in einem Parkhaus. Wir hatten Glück und konnten an der Straße parken.

Streifzug durch Las Llanos de Aridane

Los Llanos de Aridane ist eine der 14 Gemeinden der zu Spanien gehörigen Kanarischen Insel La Palma und liegt auf der Westseite der Insel inmitten des Aridanetals. Der Verwaltungssitz der Gemeinde befindet sich in der gleichnamigen Stadt Los Llanos de Aridane (seit 1899 als solche bezeichnet), deren Ortskern auf einer Höhe von 325 Metern über dem Meeresspiegel liegt. Die Gemeinde Los Llanos de Aridane hat sich im Laufe der Zeit zur einwohnerstärksten der Insel entwickelt und damit in den 1990er Jahren die Gemeinde Santa Cruz de La Palma mit der gleichnamigen Inselhauptstadt übertroffen. Der zur Gemeinde Los Llanos gehörende Ort Puerto Naos ist, neben Los Cancajos in der Gemeinde Breña Baja, eines der beiden touristischen Zentren La Palmas. Heute ist Los Llanos de Aridane das wichtigste Wirtschaftszentrum im Westen der Insel. Quelle: Wikipedia

Da wir nach dem Einkauf noch reichlich Zeit hatten, bis wir in Tazacorte eintrudeln sollten, machten wir zunächst zweites Frühstück, …

… anschließend einen Rundgang durch die Stadt. Auch in dieser Höhe blühten die Bäume.

Na so was, Peter ließ sich von einer Frau ansprechen. Er verstand nur so viel, sie wollte Geld um Essen zu kaufen, obwohl sie eine ganze Tüte davon dabei hatte.

Natürlich interessierte uns die dortige Markthalle (Es werden inseltypische Lebensmittel angeboten, Fisch, Fleisch, Ziegen und Schafskäse, Obst und Gemüse u. v. m. Die Markthalle ist täglich (außer Sonntag ) bis 14:00 Uhr geöffnet). Aber – wie in manch anderen Markthallen, die wir besuchten – ließ das Warenangebot darauf schließen, dass die besten Zeiten solcher Markthallen vorbei sind. Grund hier war wohl die unmittelbare Nähe von Supermärkten wie LIDL, Superdino etc.

Auch hier beließ man die Grafittis an den kahlen Betonwänden.

Platz für einen Dachgarten ist selbst auf dem kleinsten Haus.

Zebrastreifen ins Nirgendwo.

Außer durch kräftiges Bellen und Erschrecken vorbeilaufender Passanten konnten diese „Wachhunde“ nichts ausrichten.

Diese Absperrung hatte uns zu einer unverhofften Stadtrundfahrt verholfen. Den Grund dafür würden wir uns gleich etwas näher ansehen.

Aber erst einmal mussten wir einen Parkplatz für KNUT finden. Idealerweise  konnten wir uns direkt an der Polizeistation hinstellen.

Das „Verkehrsamt“ machte deutlich, dass man auf deutsche Besucher eingestellt war.

Es war ein Markt der Gelegenheiten, über den wir anschließend schlenderten.

Es gab Imbissstände, ….… und jede Menge Stände mit Kindersachen, Sportartikeln und Bekleidung.

Eva, sonst DIE Schnäppchenjägerin, ging ohne was von dannen.

Ein großes Fassaden-Kunstwerk, dafür haben die Canarios ja etwas übrig.

Wunderschöne alte Indische Lorbeer-Bäume, die an vielen Plätzen gerne Schatten spenden.

Das nennen wir ein wirklich günstiges Angebot o:)

Hier trafen sich Kunst und Kunst.Die andere Seite zeigte das wahre Gesicht dieser Figur.

Innendeko eines Cafes. Wir prüften nicht, ob der Kaffee vor diesem Hintergrund wirklich schmeckt.

So kann man auch sein Schaufenster dekorieren.

Diesen günstigen Dieselpreis nutzten wir aus und tankten voll.

Ja, Wolken zaubern manchmal die kuriosesten Bilder an den Himmel.

Jetzt hieß es, das Haus unserer Gastgeber finden. Dazu mussten wir wieder etliche enge Stellen passieren, bis wir Tazacorte-San Borondón erreichten.

Die Anfahrt hatte man uns sehr gut beschrieben, an Hand derer wir aber die Adresse nicht finden konnten. Hilfreich war jedoch ein mitgeschicktes Foto, auf dem ein Parkplatz und das Haus markiert war; darauf war auch der richtige / vollständige Name der Straße ersichtlich.

An der erwähnten „Rampe“, die die Bananenlaster wie nix hoch jagen würden, versagten wir der Beschreibung die Gefolgschaft. Wir taten es den Bananenlastern nicht gleich. Außerdem war die Links-Kurve, die wir hätten nehmen müssen, zu eng und zu steil – und eine Rangiermöglichkeit war auch nicht vorhanden.  Dieses letzte Stück der Zufahrt hätten wir – wenn überhaupt – nur mit angeklappten Außenspiegeln haarscharf zwischen Rand und Mauer bei einer nicht unerheblichen Steigung bewältigen müssen. Auf diesen Nervenkitzel hatten wir keine Lust.

Also wendeten wir und fuhren wieder ein Stück hinunter auf einen Parkplatz.

Man hatte uns von oben schon gesehen „da fährt ein WoMo“. Wir mussten gar nicht laufen, sondern wurden mit einem PKW abgeholt. Der PKW hatte mit der Steigung keine Probleme.

Nach den ersten Stories machten wir unter Ausnutzung der letzten Sonnenstrahlen einen Rundgang durch den Garten und die Schmetterlingskolonien …

… und die angrenzende Bananenplantage.

Angenehm war der Ausblick, weil hier die Plantagen nicht mit Folie abgedeckt waren. Von hier oben hatten wir auch KNUT gut im Blick. 

Author: Eva Schreiber

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