2018 0417 Dienstag, 142. Tag: Parque Recreativo La Laguna Barlovento (La Palma)

Bei den Fotos unseres Motorrollers kann der Anschein erweckt werden, wir hätten einen Raketenantrieb montiert. Es handelte sich aber nur um unsere Gasflasche, die wir ja irgendwie zum Auffüllen transportieren mussten.

Auf dem Rückweg war Peter einerseits auf der Suche nach einem Stück Schlauch für unseren AbwasserTank als auch auf Entdeckungstour. Der Campingplatz La Lagoon lag sozusagen auf dem Weg. Ist das ein Platz, den wir empfehlen können?

Wir hatten auch die Hoffnung, heute die Reparatur unseres Abwasseranschlusses zu einem glücklichen Ende zu bringen.

Das hatten wir ja schon lange erwartet, dass unsere Gasflasche leer sein würde. Da war natürlich guter Rat teuer: 1. Wo bekommen wir Gas her? und 2. Wie bekommen wir die Flasche zur Füllstation?

Zu 1. half uns Michael mit dem Tipp weiter, wo hier auf La Palma auch deutsche Gasflaschen wieder gefüllt werden. In Santa Cruz bei der DISA  (Calle el Fuerte, 54, 38713 Brena Baja – 28.661955, -17.76349).

Zu 2. war unsere Idee, statt des Koffers die Gasflasche fest machen. Die Flasche im Austausch gegen den Koffer war schnell befestigt.

Also machte sich Peter mit aufgeschnallter Gasflasche auf nach Santa Cruz.

Hier sollte aber die Füllstation für Gasflaschen sein. Das ganze war etwas tricki, weder stand DISA dran, noch war auf den ersten Blick eine Klingel zu entdecken. 

Per Gabelstabler wurde unsere Gasflasche „entführt“, um kurz darauf gefüllt wieder zurück gebracht werden.

Das Betreten des Geländes ist streng verboten. So wurde das Tor auch sofort wieder geschlossen.Die Gasfüllung (11 kg) kostete 16 EUR.

Auf der Suche nach einem passenden Schlauchstück für unseren Abwasserhahn versuchte er in Los Llanos* bei einem Baustoffhändler sein Glück.Hier erstand Peter einen Meter flexiblen Schlauch. Hoffentlich passt der.

* Los Llanos de Aridane ist eine der 14 Gemeinden der zu Spanien gehörigen Kanarischen Insel La Palma und liegt auf der Westseite der Insel inmitten des Aridanetals. Der Verwaltungssitz der Gemeinde befindet sich in der gleichnamigen Stadt Los Llanos de Aridane (seit 1899 als solche bezeichnet), deren Ortskern auf einer Höhe von 325 Metern über dem Meeresspiegel liegt.  Quelle: Wikipedia

Am Mirador del Time hielt er an, um die schöne Aussicht von dort übers Land zu genießen.

Für eine längere Einkehr ist ein Restaurant vorhanden.Der Aussichtspunkt Mirador del Time liegt oberhalb einer der spektakulärsten Landschaften der Insel La Palma, dem weitläufigen Tal von Aridane, das von Bananenplantagen bedeckt und von einer tiefen Schlucht durchschnitten ist. Diese Schlucht, Barranco de Las Angustias, endet an dem koketten Hafen von Tazacorte. An klaren Tagen sieht man von hier aus die Insel El Hierro, die sich im Hintergrund abzeichnet. Der Aussichtspunkt liegt auf etwa 700 Höhenmetern an der Landstrasse LP-1, die die Ortschaften Los Llanos de Aridane und Puntagorda miteinander verbindet: der ideale Ort, um auf einer Rundfahrt durch den Westen der Insel Halt zu machen und Kraft zu tanken. Quelle: https://www.hallokanarischeinseln.com/naturraeume/la-palma/aussichtspunkt-mirador-del-time/

Da auf der Insel ja alles keine großen Entfernungen sind, fuhr Peter noch gleich bei dem Camp Lagoon vorbei – Schock lass nach. Das soll ein Campingplatz sein? Es beginnt schon mit der Zufahrt.

Das ist der einzige Hinweis auf Camp Lagoon „60“ – muss man halt wissen.

Im Internet wird der Platz so beschrieben: Im Westen der Insel gibt es zwei privat bewirtschaftete Plätze des Schweizers Hannes Keller. Oberhalb des Ortes Puerto Naos befindet sich das „Camp La Laguna“. Neben Zeltplätzen gibt es hier auch Mietwohnwagen. In einer großen Gemeinschaftsküche können Kontakte zu anderen Campern aufgenommen werden. Der Platz bietet ein Open-Air-Badezimmer, warmes Wasser, Telefon- und Internetanschluss. Einkaufsmöglichkeiten sind fußläufig zu erreichen. Quelle: http://www.la-palma-infos.net/unterkunft/camping/

Hier ein paar Eindrücke, die Peter auf die Platte gebannt hat.

Also alles sehr naturbelassen – wer’s mag … Über Preise ist uns nichts bekannt.

Peter war unversehrt zurück. Das Wetter war schön, die Sonne schien, Wind war so gut wie gar keiner.  So verlegten wir das Kaffeetrinken nach draußen.

Eva machte sich auf der Bank lang und ließ ein paar Sonnenstrahlen auf ihren blassen, nackten Bauch.

Dann setzten wir die Reparatur des Abwasserschlauchs fort.Als erstes wollte Peter den Schlauch knicken – war gar nicht so leicht.

Die Zuschauer konnten auch nicht behilflich sein.

Für heute mussten wir die Arbeiten abbrechen. Es war auch genug Action gewesen. Der Schlauch passte leider nicht.

Peter konnte sich ausgiebig dem Fernsehen widmen. Es gab nämlich Fußball: DFB-Pokal Leverkusen – Bayern; Bayern gewann 6:1, steht somit im Finale.

Der morgige Abend ist auch wieder gerettet, das zweite Halbfinale spielt Eintracht Frankfurt – Schalke.

Hier noch die Aufzeichnung der heutigen Besorgungs- und Besichtigungsfahrt.

Author: Eva Schreiber

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