2018 0425 Mittwoch, 150. Tag: Von Puntagorda nach Los Cancajos (La Palma)

Auf den abendlichen Nebel folgte am Morgen purer Sonnenschein. Also bestes Reisewetter und hoffentlich auch gute Voraussetzung für tolle Aussichten von den diversen Miradores aus, die heute auf unserem Programm standen. Außerdem wollten wir den kühlen Temperaturen entfliehen und hofften, es am Meer wärmer anzutreffen.

Morgens fanden Arbeiten rund um uns statt. Die Parkplatzmarkierungen wurden erneuert. Man scheuchte uns nicht weg. Einfacher war es ja, um uns herum zu malen.

Nach dem Nebel gestern Abend strahlte heute die Sonne aus vollem Herzen. Richtig warm war es aber trotzdem nicht.

Peter hatte bereits gestern einen SPAR entdeckt. Dort besorgte er frisches Brot zum Frühstück; das schmeckte mal wieder richtig gut.

Die Area Recreativa El Fayal inspizierten wir eingehend, fanden Toiletten, Wasser, Grillhütten. Ist aber weder zum Zelten noch für WoWa oder WoMos geeignet. Im gestrigen Tagebuch haben wir schon berichtet.

HEIDI wollte uns außen rum um Puntagorda schicken. Das war aber der Weg, den wir gekommen waren. Also fuhren wir DURCH den Ort …

… auf wenig vertrauenserweckenden Straßen.

In der Ortsmitte steht neben einer Uhr eine gewaltige zweistämmige Kanarische Kiefer.

Wir nahmen unseren eigenen Weg quer durch den Ort.

Der Mirador war anhand der Ausschilderung nicht zu verfehlen.

Nachts ist der Mirador Astronomico miraflores ein sehr guter Ort zur Sternenbeobachtung; die Aussicht am Tag war aber auch sehr schön.

Von hier konnten wir in eine Höhle blicken, in der jemand wohl ein regelrechtes Lager eingerichtet war,  zumindest eine Garage.

Es gab eine Info-Tafel für Sterngucker, auch in deutsch.

Es befand sich sogar eine Bank (leider aus Metall und deshalb auch sehr kalt) dort, auf der wir uns für ein „Gruppenfoto“ postierten.

Hier gab es auch Wasser. Getreu dem Motto „wenn man kann soll man“ tankten wir per Gießkanne nach, obwohl es nicht unbedingt erforderlich gewesen wäre.

Mirador Astronómico miraflores in Puntagorda. Breite: 28º 46′ 01,9″ N Länge: 17º 58′ 59,5″ W Höhe: 746 m. Der über dem Ortskern von Puntagorda liegende Aussichtspunkt ist nachts aufgrund der geringen Lichteinwirkung relativ dunkel und daher ein interessanter Ort für die Sternbeobachtung. Die Informationstafel lädt zur Sternbeobachtung mit und ohne Teleskop ein und stellt verschiedene Himmelsobjekte, Sternnebel und Sterngebilde, Sternschnuppen und Planeten in Aussicht. Von hier aus ist die Blickrichtung zum Polarstern ausgeschildert und eine Sternkarte hilft bei der Lokalisierung der zirkumpolaren Konstellation, dem Großen Bären und Kasiopea. Quelle: http://www.starsislandlapalma.es/de/wandern-und-beobachten/astronomischer-aussichtspunkt/miraflores/.

Den Mirador Barranco de Garome ließen wir auch nicht aus.

Auch hier gab es frisches Wasser „aus dem Hahn“.

Der Aussichtspunkt Barranco de Garome bietet eine spektakuläre Aussicht auf die Schlucht mit demselben Namen und stellt außerdem eine natürlich Grenze zwischen den Gemeinden von Puntagorda und Tijarafe dar. Der Aussichtspunkt liegt an der Straße LP-1 hinter der Ortschaft Barrio de Tinizara, im Norden der Gemeinde. Quelle: http://www.starsislandlapalma.es/de/.

Dieser Weg war leider kein Rundgang um den Mirador, vielmehr ein „stilles Örtchen“.

Am Aussichtspunkt selbst befindet sich ein sehr alter Drachenbaum. Er gilt sogar als das älteste Exemplar der Insel. Allerdings muss er seit einem Sturm 1993 von Mauern gestützt werden und scheint dennoch einstürzen zu wollen, so schief hängt er nun. Ein zweiter uralter Baum hatte den Sturm leider nicht überlebt. Statt seiner wurden hier wieder neue junge »Dragos« gepflanzt. Quelle: http://la-palma.gequo-travel.de/sehenswert/die-aussichtspunkte/mirador-de-garome

Neben der Schlucht Barranco Garome befindet sich das Erholungsgebiet Tinizara . Es ist sehr gut über die Hauptstraße erreichbar. Diese Anlage liegt in einer ruhigen und gemütlichen Umgebung und ist deshalb der perfekte Ort, um sich zu erholen und die Freizeit zu genießen. Das Erholungsgebiet von Tinizara liegt an der LP-1 in der Ortschaft von Tinizara, 300 Meter vor der Schlucht Garome (Kilometer 76). Quelle: http://www.lapalmabiosfera.es/de/la-palma/lugares-visitables/item/area-recreativa-de-tinizara

Dort wollten wir eventuell unsere Toilette entsorgen. Ein WC war vorhanden, jedoch abgeschlossen. Weil das wohl öfter der Fall ist, hatte man aufgrund einschlägiger schlechter Erfahrungen dieses Schild aufgestellt.

Ein Kiosk bot landestypische Artikel an, ebenso einen entsprechenden Workshop.

Wir ließen keinen entlegenen Winkel aus. El Jesús?

Unser Navi wollte rechts abbiegen, um den Ort anzusehen.

Machten wir nicht, wir vertrauten auf „geradeaus“ auf einer wiederum sehr schmalen Straße  – LP 116.

Rechts vom Weg sahen wir die Terrassen-Anbauweise.

Die Straße führte – wieder einmal – durch Bananenplantagen …

…  und an einer Baustoff-Sammelstelle vorbei.

So baute man früher, verkehrsgünstig direkt neben der Straße.

Auch das gabs: Großaufgebot an Straßenbaumaschinen unterwegs.

Zwischendurch konnten wir hinunter zum Meer blicken.

Wegen fehlender Parkmöglichkeit für KNUT fuhren wir am Mirador del Time nur vorbei.

Am südlichen Eingang der Gemeinde Tijarafe liegt der Aussichtspunkt Mirador del Time (594 Meter über dem Meeresspiegel), der einen unverbesserlichen Ausblick auf das Aridanetal und den Nationalpark Caldera de Taburiente bietet. An wolkenfreien Tagen kann man von hier aus auch die Nachbarsinsel El Hierro sehen. Quelle: http://www.lapalmabiosfera.es/de/la-palma/lugares-visitables/item/mirador-del-time .

Dann war es ein langer kurvenreicher Weg hinunter zum Meer, zunächst Richtung Tazacorte.

Dieser Baum hat sich einen verkehrsgünstigen Platz zum Ausharren ausgesucht.

Ihre Häuser haben die Canarios häufig sehr farbenfroh gestrichen, andere benutzen ihre Dächer zum Wäschetrocknen.

Scheideweg an der LP 2: Wir bogen links nach Los Llanos ab  , denn in Tazacorte waren wir ja schon.

Der Ortseingang von Argual sah nicht sehr vertrauenserweckend aus.

Hier gab es noch Reste eines Wasser-Aquädukts.

Große Bäume, Monumente vielerorts – wie hier in Argual.

Wir fuhren auf die „Wolkenwasserfälle“ zu.Ein für die Cumbre Nueva typisches Phänomen wird als Cascada de nubes („Wolkenwasserfall“) bezeichnet. In einer Höhe von etwa 1450 Metern wälzen sich aus Osten kommende Passatwolken über den Bergkamm und lösen sich auf der Westseite auf. Quelle: Wikipedia

Hier geht es zum Centro De Visitantes.

Höhenkontrolle?

Wir ahnten es: Es folgt ein Tunnel. Bis dahin war es aber noch ziemlich weit. Dann war er da: einer der längsten Tunnel La Palmas.

Wie es aussah, war er einer von der modernen Art.

Santa Cruz war bald erreicht; dieses Kunstwerk kannten wir schon, waren wir doch aus den verschiedenen Richtungen daran vorbei gefahren.

Im LIDL wollten wir einkaufen. Von weitem war schon das Logo zu sehen. 

Die Zufahrt war echt gewöhnungsbedürftig.

So heftig wie es runter ging, ging es auch wieder hoch zur Hauptstraße.Unser Einkauf war ziemlich umfangreich und schlug mit 112€ ein ziemliches Loch in unsere Kasse.

Los Cancajos fanden wir ohne Umwege über die LP-201, standen wir dort doch schon einmal am 8. April, kurz nach unserer Ankunft auf La Palma.

Auf dem Parkplatz standen keine weiteren WoMos. Hatte die Polizei den Platz geräumt? Es war keiner da, der uns diese Frage hätte beantworten können.

Von Los Cancajos aus kann man weit bis Santa Cruz gucken.

Peter lief durch den Ort, einerseits um sich ein bisschen zu bewegen, andererseits um zu versuchen, unsere geliebte Freizeit Revue zu bekommen.

Während seiner Abwesenheit kam unser neuester Fan Klaus Strohe vorbei, um ein ausführliches Treffen zu vereinbaren. Da wir morgen auf den Roque de la Muchachos fahren wollen, haben wir uns für nächste Woche verabredet, wenn wir wieder hier sein und auf die Fähre warten werden.

Unseren heutigen Weg zeigt die nachstehende Abbildung. Für Einzelheiten bitte auf das Foto klicken.

Author: Eva Schreiber

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