2018 0502 Mittwoch, 157. Tag: Vom Campingplatz La Laguna zum Parkplatz am Meer in Los Cancajos (La Palma)

Wir wechselten den Standort unserer Warteposition: Aus der Höhe des Parque de Recreativa La Laguna Barlovento hinunter zum Meer auf den Parkplatz in Los Cancajos. Hier war es entschieden wärmer bei tagsüber um die 20°.

Es wartete niemand auf uns in Los Cancajos. Das nutzten wir aus und konnten endlich mal ausschlafen, denn es war egal, wann wir dort eintreffen würden.

Es hieß mal wieder Klar-Schiff-Machen für die bevorstehende Überfahrt auf’s Festland. Michael kam mit Sohnemann David zur Verabschiedung vorbei.

Toilette und Brauchwasser entsorgten wir, den Frischwasservorrat füllten wir auch noch auf. Ein Hinweis auf die Luftfeuchtigkeit in dieser Höhe war dieser bemooste Baum.

Unterwegs nullte KNUT mal wieder. Jetzt hat er die 80.000 km erreicht.

Wir genossen die letzte Fahrt auf La Palma, hinunter ans Meer.

Wir kamen auch noch einmal durch Los Sauces.

Nun werden wir noch Diesel auf der Insel tanken, hier noch nicht, denn wir waren auf  1,02 €/l aus. So günstig wird es auf dem Festland bestimmt nicht sein.

Von unten hatten wir ja schon die Bogenbrücke von Los Tilos gesehen -……

… nun fuhren wir drüber.Die Bogenbrücke Puente de Los Tilos befindet sich in der Gemeinde San Andrés y Sauces im Nordosten der Insel La Palma (Kanarische InselnSpanien) und überspannt den „Barranco de Agua“ im UNESCO Biosphärenreservat Los Tilos in einer Höhe von 150 Metern. Die Brücke ist Teil der Hauptverkehrsstraße LP-1, die die Hauptstadt der Insel Santa Cruz mit den nördlichen Gemeinden verbindet und täglich mit etwa 3000 Fahrzeugen befahren wird. Die Brücke in der Form der Bogenkonstruktion ist mit einer Länge von 319 Metern und Spannweite von 255 Metern die längste und höchste ihrer Art, die in Spanien bisher gebaut wurde. Im Juni 2001 wurde mit dem Bau der Brücke begonnen. Am 10. Juni 2004 trafen sich die beiden Bögen und wurden zu der Brücke vereinigt. Am 3. November 2004 wurden an der Brücke mit dreißig Lastwagen von jeweils 26 Tonnen statische und dynamische Belastungstests durchgeführt. Die Geschwindigkeiten die Fahrzeuge betrugen dabei 35 km / h und 65 km / h. Nach 32 Monaten Bauzeit wurde die Brücke am 18. Dezember 2004 eingeweiht. Quelle Wikipedia

Hinweis auf eine Wanderlandschaft.
Der Cubo de la Galga ist ein Wanderweg durch den spektakulären Lorbeerwald von La Palma; er liegt im Nordosten der Insel La Palma und kann auf zwei Teilen durchlaufen werden: ein Rundweg durch den spektakulärsten Teil des Lorbeerwaldes oder der längere Wanderweg, der den Wald mit dem Berg Montaña de La Galga und dem Aussichtspunkt Mirador de San Bartolomé verbindet, um dann weiter nach Puntallana oder San Andrés y Sauces zu führen. Eine Trekkingroute, die an alle Levels angepasst werden kann. Der Wanderweg Cubo de la Galga ist vom Schwierigkeitsgrad her auch für Kinder oder ältere Menschen geeignet. Er beginnt inmitten von Strauchlandschaften und endet in der typischen Fayal- Brezal- Vegetation der mittleren Lagen mit grossen Exemplaren von Baumheide und Gagelbaum. Der Weg ist etwa 12 Kilometer lang und weist einen maximalen Höhenunterschied von 750 Metern auf. Er kann in etwa 4 Stunden zurückgelegt werden. Quelle Wikipedia

Einer der vielen, heute zu durchfahrenden Tunnel.

Hier handelte es sich nicht um eine Notfallspur, sondern um die Auffahrt zu einem Haus. Zum Glück mussten wir da mit KNUT nicht hoch.

Solche Tunnel gab es auch: Vorne sah man schon das Licht am Ende.

Hier gab es noch echte Handarbeit.

Santa Cruz hatten wir bald „voll im Blick“.

Wir fuhren nun in das Gemeindegebiet von Santa Cruz hinein.

Durch diesen Tunnel gelangten wir zur anderen Seite von Santa Cruz.

Diesen Kreisverkehr hatte man mit einem Kunstwerk veredelt.

Da war’s auch schon: Los Cancajos.

Die Fahrt zu unserer „Warteposition“ in Los Cancajos war problemlos, kannten wir doch den Weg. Dort war es mit 24° um einige Grad wärmer als in La Laguna. Die Sonne schien aber nicht, es nieselte sogar etwas.

Wir stellten uns wieder auf den Parkplatz, auf dem wir schon 2 x übernachtet hatten.

Die nicht gerade komfortable Auffahrt meisterten wir – dank Peters umsichtiger Fahrweise –  ohne aufzusetzen.

Wir bekamen später noch Besuch von Klaus mit seiner Frau. Für morgen Mittag verabredeten wir uns zum Essen.

Peter drehte noch eine Runde durch den Ort. Auf der Suche nach einem Lokal mit Fernseher durchstreifte er auch das ehemals schöne Einkaufszentrum, das jetzt durch gähnende Leere und nur noch wenige Geschäften „glänzte“.

Peter konnte am Fernseher live erleben, wie  Klopp mit dem FC Liverpool gegen den AS Rom im Halbfinale mit 4:2 ins Champions League-Endspiel kam.

Unsere heutige Fahrt war total unaufregend – siehe Foto; für Details aufs Foto klicken.

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