2018 0504 Freitag 159. Tag: Aus Warteposition zur Fähre in Santa Cruz (La Palma)

Deutsche Pünktlichkeit trifft auf südländisches Zeitmanagement. Wir als ordentliche Deutsche fanden uns gut 2 Stunden vor Abfahrt der Fähre nach Cadiz zum Check In am Pier von Trasmediterranea in Santa Cruz ein. Dort wurden wir aber weggeschickt – wir sollten um 15:00 Uhr wieder kommen (1 Stunde vor Abfahrt), da sie nicht genügend Parkplätze hätten.

Wir fuhren pünktlich los. Auf unserem Weg kauften wir noch Wasser ein und trafen Klaus für ein letztes Schwätzchen.

Auf dem Weg nach Santa Cruz passierten wir wieder die Baustelle …

… und auch die ungeliebte Verbrennungsanlage.

 

Wir fuhren am Hafengelände vorbei und konnten bereits einen kurzen Blick auf „unsere“ Fähre werfen.

Wir folgten diesem Schild.

Bei nächster Gelegenheit bogen wir rechts ab in der Hoffnung, hier richtig zu sein. Endlich fanden wir Schilder, die uns hoffentlich auf / in die richtige Spur bringen werden.

Es gab immer noch kein Hinweis auf unsere Fährgesellschaft „Trasmediterranea“ .

Aha, wir schienen richtig zu sein, zumindest sahen wir schon die ALBAYZIN, das Schiff, das uns ans spanische Festland bringen wird.

Kurz nach 13 Uhr erreichten wir dann endlich den Parkplatz vor der Fähre und stellten uns an.  Das Schild mit dem Bestimmungshafen CADIZ hatten wir bereits online ausgedruckt.

Dann sagte man uns, wir sollten um 15 Uhr wieder erscheinen. Naja, so viel zur Instruktion „ca. 2 Stunden vor Abfahrt einchecken“. Und nu? Hier stehen bleiben konnten / durften wir nicht. Aber wir kannten uns ja aus. Deshalb fuhren wir zu dem unschönen Stellplatz im Gewerbegebiet am Rand von Santa Cruz. Diesen Platz hatten wir ja bereits bei unserer Ankunft in Augenschein genommen.

Bei unserem ersten Besuch hier hatten wir das hintere Gelände nicht genauer unter die Lupe genommen.

Heute aber entdeckten wir bei einem Rundgang, dass weiter hinten eine ganze Ecke für WoMos reserviert war; ein Schild zeigte es an, das war uns bisher nicht aufgefallen.

Hier ein paar Eindrücke von dem Platz.

Die  Wartezeit nutzten wir für ein zweites Frühstück. Guten Appetit.

Dann machten wir uns langsam auf den Weg. Der Parkplatz für die wartenden Autos war recht klein. Ein deutsches Auto aus HAM kam noch dazu, wir waren das einzige WoMo.

Letzter Check vor dem Check-In.
Anschließend wurden wir in Warteposition geschickt.

Als erstes wurden LKWs etc. verladen.

Dann waren wir dran. Wir konnten vorwärts rauf fahren, bis ganz vorne in die Spitze. Das bedeutete aber auch, dass wir als letzte vom Schiff runter kommen würden.

Wir packten unsere Tasche mit allem Zeugs für fast 3 Tage und stiegen zur Info / Rezeption hinauf.

Peter vergewisserte sich vorsichtshalber noch, auf welchem Deck wir KNUT wieder finden.

An der Rezeption mussten wir nur unsere – bereits ausgedruckten – Bordkarten vorzeigen, schon bekamen wir die Kabinen-Schlüsselkarte 6164.

In der (Innen)-Kabine roch es wieder stark nach Reinigungsmitteln. Wir hielten uns nicht lange auf und drehten schon mal eine Runde übers Schiff.

Leider nur durch eine nicht ganz saubere Scheibe konnten wir auf KNUT herabsehen, den hatten wir ganz schön gegen die Wand gefahren o:).

Es waren auch Hunde-Container vorhanden  mit festem Stundenplan fürs Gassigehen (alle 2 Stunden).

Auf dem Oberdeck wurden die dortigen Sessel und Liegen gern genutzt.

Von dem obersten, zugänglichen Deck beobachteten wir das Ablegen. Irgendetwas hatte die Abfahrt verzögert: Eigentlich sollten wir um 16 Uhr ablegen, aber es war bereits nach 16:30 Uhr als es so weit war.

Es gab auch Liegestühle zum Relaxen.

Peter hatte es sich auf einer Bank mehr oder weniger bequem gemacht …

… während Eva die Leute beobachtete ….

Wie man sieht, macht Seeluft Mensch und Tier gleichermaßen müde.

Und Tschüss La Palma – und somit Kanarische Inseln.

Für Notfälle stand auch ein Heli-Landeplatz zur Verfügung.

Im Fährpreis war auch „Vollpension“ mit drei Mahlzeiten täglich enthalten. Die Essenszeiten wurden nicht nur per Aushang mitgeteilt, sondern schallten, zwar in 3 Sprachen aber unverständlich, auch durch quakende Lautsprecher.

Inzwischen war es Diner-Zeit – am Buffet war keine Selbstbedienung, wir  wurden immer freundlich bedient.

Wir fuhren in die Dunkelheit hinein und „ergatterten“ die letzten Sonnenstrahlen.

Wir konnten noch das Anlaufen der Häfen auf Teneriffa und Gran Canaria bei Tageslicht erleben, La Gomera um Mitternacht taten wir uns nicht an.

 

 

GARMIN (GPS) ließen wir zur Aufzeichnung der Strecke mitlaufen.

Unser Fahrplan für die nächsten Tage.

  Reiseroute
Santa Cruz de La Palma – Cadiz
Abfahrt: Fr 04 Mai 2018 @ 16:00
Ankunft: Mo 07 Mai 2018 @ 12:30 (+3 Tag)
Überfahrtsdauer: 67h 30m*
Hauptpassagier: Herr Peter Colditz (Erwachsener)
Andere Passagiere: Frau Eva Schreiber (Erwachsener)
Fahrzeug: Fiat Ducato (Reisemobil / Wohnmobil)
Fahrzeuglänge: 6,99m
Fahrzeughöhe: 1,99m
Unterkunft an Bord/ Sitzplätze: 2 Bett Kabine (Innen, Zimmer mit Bad) (DIG x1)
Haustiere: nicht zutreffend
Spätester Hafen-Check In: 120 Minuten vor der Abfahrt
Gesamtbetrag: €992,00

 

Author: Eva Schreiber

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