Geschafft – „Sprungbrett“ erreicht

Mit Sprungbrett ist die Fähre von Cadiz auf die erste kanarische Insel Lanzarote gemeint, dem Startpunkt unserer Arbeiten am Projekt „REISEFÜHRER FÜR WOHNMOBILISTEN„. Geschafft haben wir rd. 2.500 km von zu Haus bis hierher mit KNUT, jetzt stehen uns noch ca. 1.100 km per Fähre hinüber zu den Kanarischen Inseln bevor. Die werden KNUT auf seinem Tacho sicherlich fehlen o:).

Auf dem Weg zum  Fähranleger in Cadiz fuhren wir zunächst nach Chiclana de la Frontera. Der Ort war uns bekannt, hier waren wir vor einiger Zeit schon einmal. Wir wollten Gas tanken und KNUT waschen. Zum Glück konnten wir alles an einer Stelle, nämlich einer REPSOL-Tankstelle erledigen.

Viel zu früh erreichten wir dann Cadiz. Um die Wartezeit bis zum Check-In um 16 Uhr zu überbrücken, suchten wir einen möglichst gemütlichen Parkplatz – vergeblich. Also fuhren wir gleich zum Fähranleger, den wir trotz spärlicher Ausschilderung direkt fanden.

 

 

 

 

Nach dem Erledigen der Formalitäten – Ticket und Boarding Card (auch für KNUT), reihten wir uns in die Schlange der wartenden Fahrzeuge ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die spätere Abfertigung erschien uns ziemlich umständlich, mussten wir doch eine Runde um das Abfertigungsgebäude drehen, bekamen hier ein Schild, dort auch noch eins –letzteres mussten wir aber wieder abgeben …

 

 

 

Die Auffahrt auf die Fähre war ziemlich steil, die Fahrspur sehr eng, aber der Einweiser hatte den Schalk im Nacken, so dass alles ziemlich locker vom Hocker vor sich ging.

Wir hatten ja schon unsere Sieben-Sachen für die Nacht sowie die Laptops, um eventuelle Langeweile zu überbrücken, gepackt und machten uns gleich auf den Weg zu unserer Kabine. An der Rezeption waren wir schnell fertig und schwupp richteten wir uns in Kabine 6109 häuslich ein.

Aber nicht lange, dann zog es uns auf’s „water deck“, wo wir dort jedoch kein Wasser vorfanden, sondern nur auf’s Wasser gucken konnten .

Hunde wurden in 2 Containern untergebracht. Das Hundegebell mischte sich mit dem Hupkonzert diverser Auto-Alarmanlagen.

Wir legten mit einer halben Stunde Verspätung ab. Mal sehen, ob wir pünktlich am 6. Dezember um 23 Uhr in Arrecife ankommen werden. Es müsste aber möglich sein, diese Zeit auf den rund 1.100 Kilometern innerhalb von 31 Stunden wieder reinzuholen.

Von dem Schiff waren wir ziemlich enttäuscht, hatten wir doch auf der Fähre Kiel-Oslo etwas ganz anderes kennengelernt.

Eva verkroch sich nach einem Rundgang durchs Schiff ins Bett, wo sie für die nächsten ca. 24 Stunden verweilte – als reine Vorsichtsmaßnahme gegen Seekrankheit o:)).

Das ganze heutige Procedere werden wir auch kurz im Reiseführer festhalten.

 

Author: Eva Schreiber

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