2018 0215 Las Teresitas-Playa de Almaciga

Tag  81 – Donnerstag, 15. Februar 2018
Santa Cruz de Tenerife Las Teresitas – Playa de Almaciga

Eva war so früh schwer aus dem Bett zu kriegen.  Aber das war notwendig, hatten wir morgens doch etliches zu tun. Ebenso standen etliche POIs auf dem Plan. Viele Kilometer werden wir nicht „machen“, aber für die Recherche viel Zeit benötigen.

Für ein Foto des Morgenhimmels nahmen wir uns jedoch die dafür notwendige Zeit.

Wasser tankten wir dann an der Stranddusche mittels Gießkanne.

Als es endlich los ging, fuhren wir zunächst auf der TF-121 zum Mirador Las Teresitas. Es ging mit vielen Kurven hoch hinauf, so dass wir einen tollen Blick zurück auf Las Teresitas, San Andres, Santa Cruz und den Pico de Teide hatten. 

Weiter ging es durch das Anaga-Gebirge.

WikipediA: Das Anaga-Gebirge

Von dort oben konnten wir schon unser nächstes Ziel sehen: Las Gaviotas. Dazu mussten wir aber erst mal wieder ganz auf Meereshöhe hinunter.

Die Warnung vor Steinschlag war nicht umsonst:

Die Zufahrt erfolgte über eine schmale, steile, kurvenreiche Straße.An dem schwarzen Lava-Sand-Strand befand sich sogar eine Rettungsstation.

Hatte man hier den Berg zusammen geklebt?

Wir fuhren weiter auf der TF-121 nach Igueste de San Andres.

In Igueste fuhren wir nur bis zur Ortsmitte.Der Ort war – wie fast alle Dörfer hier – an den Berg gebaut.

Wir konnten es kaum fassen: Hier hätten wir Wasser tanken können …

… oder Ziegenkäse kaufen können.

Es ging kurvig weiter – aber schöööön.

Es ist immer wieder erstaunlich, welche Farbenvielfalt das Gestein hat.

Um in das nächste Tal Richtung Chamorga zu gelangen, waren wir gezwungen bis nach San Andres zurück zu fahren.

In San Andres kannten wir uns ja nun schon aus. Parkten kurz und liefen zum Unide-Supermarkt, um Wasser für die nächsten Tage einzukaufen.

Und schon waren wir wieder auf der TF-112 Richtung Taganana.

Solche Schilder standen oft am Wegesrand.

1987 wurde ein Naturpark gegründet, der 1994 als Parque Rural de Anaga unter besonderen Schutz gestellt wurde. 

Inzwischen waren wir auf die TF-12 Richtung El Bailadero abgebogen, die immer schmaler, an einigen Stellen einspurig wurde, allerdings mit Ausweichbuchten. Dadurch konnten wir auch den Zusammenstoß mit einem Bus vermeiden.

Als nächstes genossen wir den Blick vom Morador El Bailadero.

 

Diese Hinweistafel fanden wir sehr informativ.

Am Eingang zu einem Wanderweg im Parque Rural Anaga…… fanden wir keinen Parkplatz für eine Pause, …… dafür jedoch ernst gemeinte Hinweise für Wanderer.

Da scheint aber jemand gaaanz genau gerechnet zu haben (ist aber wahrscheinlich der seinerzeitigen Umrechnung von Pesetas in Euro geschuldet zu sein).

Mitten aus der Bergwelt heraus hatten wir Sicht auf den Teide.

Auf der TF-123 fuhren wir durch Lorbeerwald auf den Kamm, der wegen Nebel und Regen die feuchteste Region der Insel bildet

Allerdings wurde die Straße immer enger und war außerdem nicht in gutem Zustand.

Scharf rechts bogen wir dann nach Chamorga ab, unserem angedachten Tages-Etappen-Ziel.

Ein paar kürzere Tunnel  passierten wir auf dem Weg dahin; dieser hier mit 4,18 m (man beachte die exakte Höhenangabe) war für KNUT reichlich bemessen.

Das idyllische Chamorga liegt am nordöstlichsten Punkt von Teneriffa im Anagagebirge, welches den gesamten Norden Teneriffas mit seinen wild zerklüfteten Bergen bedeckt. Man erreicht dieses kleine verträumte Dörfchen über eine enge, kurvenreiche Straße, die mit Ginster, Erika und Lorbeer gesäumt ist und die in Chamorga endet. Immerhin: Eine Bushaltestelle ist vorhanden. 

Hier  wollten wir eigentlich übernachten und morgen eine leichte (?) Wanderung unternehmen. Aber der Parkplatz vor dem geschlossenen Restaurant war vollgeparkt, auch ansonsten gab es keine Stellmöglichkeit.

http://www.insel-teneriffa.de/chamorga.php

Also kehrten wir um und fuhren nach Taganana, was auf Meereshöhe liegt. So gelangten wir auf die TF-134, wo es wiederum in vielen Kurven hinauf oder hinunter ging. Gelandet sind wir dann letztlich in Playa de Almaciga, wo wir einen kleinen Platz zwischen Straße und Meer fanden, direkt unter einem großen Schild „Camping verboten“. Aber wir campen ja nicht, wir stehen hier nur, um die Fahrtüchtigkeit wieder herzustellen.

Almáciga ist ein Strand mit schwarzem Sand, an dem besondere Vorsicht geboten ist, da der Wellengang dort das ganze Jahr über ziemlich stark ist. Er ist ideal zum Surfen und so trainieren auch mehrere Surfschulen der Insel dort.

Author: Peter Colditz

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