2018 0221 PuertoDeLaCruz – Punta Brava Rundgang

Tag  87 – Mittwoch, 21. Februar 2018
Puerto de la Cruz – Laufen nach Punta Brava

Schon morgens strahlte die Sonne vom Himmel, den Pico del Teide konnten wir ganz klar sehen.

Ringsrum am Horizont klare „Kanten“.  Auf manchem Gipfel lag auch noch Schnee.

Es versprach, ein wunderschöner Tag zu werden.

Peter kämpfte mit unserem Innen- und Außen-Thermometer. Trotz neuer Batterien wollte der Kontakt zwischen diesen beiden nicht so recht funktionieren.

Auch die erneute Montage des Außenthermometers unter KNUT brachte nicht das gewünschte Ergebnis.

Vormittags hatten wir uns mit Matthias und Babsy zu einem Rundgang verabredet. Wir hatten uns vor 3 Jahren in Granada kennengelernt. Auf Teneriffa waren sie dieses Mal nicht mit dem Wohnmobil, sondern hatten sich in ihre Wohnung zurück gezogen.  Eva nahm sie am Tor in Empfang.

Zunächst liefen wir auf der Mole entlang. Das Meer war ziemlich unruhig und schickte häufig Gischt zu uns rüber.

Neben der Mole befand sich ein großer Parkplatz, der auch als Wohnmobil-Stellplatz genutzt wurde.

Allerdings kann es sein, dass dort gerade ein Rummel stattfindet und man sich ein anderes Plätzchen suchen muss.

Am Ende der Mole befand sich das (einfache) „Lokal mit den roten Stühlen“, wie Matthias es nannte. Dort aßen wir eine Kleinigkeit, um über den Tag zu kommen. In der Chiringuito Pipo war es wirklich preiswert.

Von unserem Platz im Pipo konnten wir die Angler beobachten, die gegenüber an der Bateria de Santa Barbara ihr Petri-Heil versuchten.

So gestärkt bummelten wir durch die Altstadt. Peter erkannte so gut wie nichts mehr wieder, wie er es von einem Urlaub hier vor 30 Jahren in Erinnerung hatte.

Immer wieder schuf man grüne Plätze, die gern und viel genutzt werden.

Ein Straßenmusiker hoffte bereits am Vormittag auf spendierfreudige Zuhörer.

Künstler hatten sich an Hauswänden mit großflächigen Gemälden austoben können.

 

Am besten hat uns aber das behäkelte Haus gefallen.

Ein nicht unbedingt als solcher zu erkennender Kreisverkehr.

Wohnt hier ein Fuhrunternehmer?

Wir liefen am Ufer entlang zurück – direkt auf die Skyline von Puerto de la Cruz zu. An das (blaue) Maritim Hotel können sich die Einheimischen einfach nicht gewöhnen; sie finden es hässlich.

Total in Mode sind die „Steinmännchen“. Auch hier gab es ein ganzes Feld davon.

Am schönsten fanden wir „Wilfried Tine“ o:), der ja erst kürzlich hier waren.

Typen gibt’s …

Am Playa Jardin waren die Duschen in Betrieb.

Die vielen Strandbesucher hätten wohl auch kaum Lust gehabt, mit schwarzen Füßen nach Hause zu gehen.

Öffentliche Duschen und Toiletten gab es einige. Die meisten davon sind sauber (werden täglich gereinigt) und mit Toilettenpapier, Seife und meistens einem Handtrockner ausgestattet. Peter probierte diese Einrichtung aus.

Ein „Sandkünstler“ schuf dieses Werk.

Es gab auch Leute, die scheinbar ein lauschigeres Plätzchen  als den Strand bevorzugten.

Hin und wieder – wie hier am Playa Maria Jeminez – konnte man bequem mittels einer Treppe ins kühle Nass steigen.

Obwohl an diesem Strandabschnitt kein Badebetrieb herrschte, war die „Life Guard“ im Einsatz und hatte vollen Meerblick.

Klar, ohne Regeln geht’s auch in Spanien nicht. Wie etwa am Strand …

… oder im Lokal -versteht ja wohl Jeder …

Ab jetzt wurde unser Spaziergang richtig spannend. Wenn wir dachten, es geht nicht weiter – doch! Matthias wusste Rat und führte uns zielsicher  zwischen Häusern auf schmalen Gassen entlang.

Die Häuser waren teilweise dem Ansturm des Meeres ausgesetzt. Es gab auch welche, die vor Kurzem deswegen eingestürzt waren.

Ganz gespannt erwarteten wir eine Wasserfontäne, die mittels Wellendruck durch eine verhältnismäßig kleine Fels-Öffnung verursacht wurde – spektakulär!

Diese kleine Kirche – erbaut 6.7.1903 – hatte bisher allen Wetter- und Wasserunbillen widerstanden.

Schön anzusehen die bunten Häuser, die direkt auf der Felskante standen.

Dieses Anglerpärchen ließ sich von Wind und Wellen nicht abschrecken.

Gebaut und / oder renoviert wird auch hier.

Kanarische Baustellen-Absperrung. Einfach aber wirksam.

Blick in ein offenes Fenster in die Küche? oder was?

Mit diesem Rettungsring hatte man wohl der Pflicht, einen bereit zu halten, Genüge getan. Hoffentlich wird er nie benötigt.

Den Rückweg traten wir teilweise durch die „2. Reihe“, teilweise wieder auf der Promenade an.

Alles dabei …

Echte kanarische Handarbeit, direkt am Meer, was will Man(n) mehr?

Ein Bilder-/Postkartenstand durfte hier natürlich nicht fehlen.

Diese Kanone hat wohl schon lange ihr Pulver verschossen. Der Gleitschirmflieger wird doch nicht auf ihr landen wollen?

Haus-Aufstockung – hier wurde nicht gemauert o:)

Unseren Rundgang haben wir wieder aufgezeichnet.

Author: Peter Colditz

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