2018 0226 Wasserträger gesucht

Tag  92 – Montag, 26. Februar 2018
Puerto de la Cruz

Auf dem Gelände stand noch das Wasser von den gestrigen schweren Regenfällen.

Das hatte auch etwas Gutes: KNUT wurde kostenlos gewaschen.

Wir hörten deutsches Radio über das iPad. Deshalb bekamen wir auch mit, dass sogar im HR1 von den Wanderern auf Teneriffa berichtet wurde, die aus der Masca-Schlucht gestern nicht mehr raus kamen und in einer Höhle am Strand übernachten mussten. Trotz der Sturm- und Unwetterwarnung hat sich eine Gruppe Deutscher am Sonntag auf den Weg durch die berüchtigte Masca-Schlucht auf Teneriffa begeben. Die acht jungen Urlauber hatten das vormittags noch gute Wetter überschätzt und sich auch von den Warnungen Einheimischer nicht abbringen lassen. Als das Wetter drehte, saßen sie in der Falle. Die Durchquerung der Masca-Schlucht gilt als eine der spektakulärsten, jedoch auch tückischsten Wanderungen auf Teneriffa. Immer wieder unterschätzen Besucher die Anstrengungen. So auch die Gruppe junger Deutscher, die sich ausgerechnet am Unwetter-Sonntag auf den Weg bergab. Wegen des aufziehenden Sturms war der Betrieb der Wassertaxis, die Wanderer vom Fuße der Schlucht nach Los Cristianos bringen, eingestellt worden. Doch auch der Rückweg durch die Schlucht war wetterbedingt unmöglich geworden. So setzten die Wanderer einen Notruf ab und hofften auf Hilfe. Quelle: Teneriffa-News.

Irgendwie hat unsere Außen-Temperaturanzeige während des Unwetters gelitten, in KNUT gab es aber keinen Temperatursturz …

Später lachte aber wieder die Sonne, als wäre nichts gewesen.

Heute machten wir die „Wassernummer“. Leider gab es keine Möglichkeit, direkt zu entsorgen. Also erst einmal die Schubkarre und den großen Kanister holen…

… dann das Abwasser mit dem kleinen Eimer in den großen blauen Kanister füllen …

… und das alles mit der Schubkarre zum Siel fahren.

Und jetzt weg damit …

Außerdem tankten wir Frischwasser. Dafür gab es keinen Wasserhahn, um einen Schlauch anzuschließen. So war echte deutsche Handarbeit mit Gießkanne, Wasserkanister und Trichter angesagt.

Da mussten wir Geduld mitbringen, denn das Wasser floss sehr langsam.Die verlängerte Tülle der Gießkanne bewährte sich beim Einfüllen in den Tank.

Nun waren wir gerüstet für unsere morgige Weiterfahrt.

Author: Peter Colditz

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