2018 0227 Von Puerto De La Cruz nach San Marcos

Tag  93 – Dienstag, 27. Februar 2018
Puerto de la Cruz – San Marcos

Heute hieß es Abschied nehmen von Puerto de la Cruz. Es war ein traumhafter Morgen mit strahlendem Sonnenschein, weshalb wir auch noch einmal draußen frühstückten.

Allerdings verging dann noch einige Zeit, bis wir wirklich starteten. Die Stühle wurden eingeräumt, innen gekehrt, die Frontscheibe gesäubert, die durch die Gischt wieder fast undurchsichtig geworden war.

Als erstes stand einkaufen auf dem Programm, denn unsere Vorräte waren während der letzten Tage sehr geschrumpft. Deshalb fuhren wir noch in Puerto de la Cruz LIDL an, den wir voll bepackt und „halb ruiniert“ wieder verließen.

Parkmöglichkeiten für Wohnmobile sind vorhanden.

Terrassenförmig angelegte Plantagen.

Wir trauten uns durch diese Unterführung, auch ohne Höhen- und/oder Breitenangabe.

Der Aussichtspunkt Rambla Castro in Los Realejos war gut besucht. Die Küste der Gemeinde von Los Realejos enthält viele Attraktionen der historischen und natürlichen Natur. Das Grün der Bananenbäume und der Charme seiner reichen Haciendas führen uns zu einem der wichtigsten Schutzgebiete der Kanarischen Inseln: La Rambla de Castro.(An den schönen Orten der Rambla de Castro wurde eine große Anzahl von Filmsequenzen gedreht, unter denen die erste Version von Moby Dick und Agent 007 herausragt.)

Dadurch war auch der Parkplatz voll.  Wir mussten auf dem Parkstreifen an der Straße halten.

Wir riskierten einen Rund-Um-Blick, um dann weiter zu fahren.

Unser Weg führte uns durch Bananenplantagen, ….

… ebenso an der Küste Playa Sorocco entlang.

Schon der Blick hinunter zur Playa Sorocco machte uns klar, dass wir hier keinen Park-/Stellplatz bekommen würden.

Der Kiosk befand sich an strategisch günstiger Stelle – aber nur für Fußgänger.

Wir parkten am Ende des Parkstreifens, ganz frech im Wendehammer.

Der schwarze Lavasand-Strand war gut besucht.

Bei dieser Unterführung hatte jemand aber ganz genau gemessen.

Auf der TF-5 fuhren wir nun Richtung Icod de los Vinos. Wir hielten am Aussichtspunkt La Grimona.

Von hier konnten wir bis nach Puerto de la Cruz gucken.

Selbst aus dieser Entfernung war das von den Einwohnern ungeliebte blaue Hochhaus des Maritim-Hotels in Puerto de la Cruz zu erkennen.

Unser nächstes Ziel Las Aguas erkannten wir anhand des Schwimmbades schon aus der Ferne.

In Las Aguas in San Juan de la Rambla, ein ruhiges Örtchen, wo wir ja vor einigen Tagen hingewandert waren, …

… mit wieder abenteuerlicher Ortsdurchfahrt …… nahmen wir den Parkplatz am verlassenen Schwimmbad als Stellplatz auf.

Das Wochenblatt – Die Zeitung für die Kanaren berichtete am 11. September 2017, wobei die Zielsetzung im letzten Satz sich selbst überholt hat: Seit 2010 ist das Meeresschwimmbad von Las Aguas in San Juan de la Rambla geschlossen. Nun endlich liegt ein konkreter Plan für die Umgestaltung des beliebten Küstenstreifens vor, wonach das Schwimmbad jedoch abgerissen werden soll. Bürgermeisterin Fidela Velázquez erklärte, das Schwimmbad sei zu stark beschädigt und nicht mehr zu retten. Das Meer habe das Becken praktisch ausgehöhlt. Außerdem seien die Anlagen, darunter der Kiosk, nie offiziell genehmigt worden. Laut der Bürgermeisterin führe kein Weg an dem Abriss vorbei. … Nach Aussage von Fidela Velázquez soll noch in diesem Jahr mit den Bauarbeiten begonnen werden, die 2018 abgeschlossen werden könnten.

Ein Blick über den Bauzaun sagte mehr als 1.000 Worte.

Gleich nebenan im Restaurant El Sotano kann man gut essen; vor einigen Tagen aßen wir dort fangfrischen Fisch – lecker.

Das erlebt man auch nicht all zu oft auf den Kanaren, dass Wasser die Straße hinunter läuft.

In diesem Fall hatten die starken Regenfälle der letzten Tage jedoch einen Wasserspeicher zum Überlaufen gebracht.

Auf dem Weg nach Icod auf der TF-5 entdeckten wir wieder eine Stellmöglichkeit; ein Mann, der unter der Brücke im Schatten saß, wies uns den rechten Weg.

Es war ein normaler Parkplatz, neben dem Friedhof und Abbruchgelände gelegen, auf dem bereits 3 Wohnmobile standen.

Wer’s mag – unser Ding war es nicht.

Deren Bewohner hatten es sich auf einer Strommast-Plattform bequem gemacht.

Kurz nach KM 48 auf der TF-5 hätten wir laut Roadbook rechts nach Charco Viento abbiegen sollen. Das war Peter aber zu heikel – verständlich, wenn man das Foto sieht.

Die Ausschilderung ist allerorts einwandfrei.

Auf dem Weg nach Icod de los Vinos zeigte sich wieder einmal der Pico Teide.

Große Schilder weisen auf die Attraktion „Drachenbaum“ in Icod hin.Parque del Drago: Benannt wurde dieser botanische Garten nach dem weltberühmten Drachenbaum. 15 Meter hoch und ein Durchmesser von vier Metern, das hat was! Wie alt der Baum aber tatsächlich ist, darüber streiten sich die Gelehrten: Von 300 bis unglaubliche 2000 Jahre reicht das Spektrum. Icod de los Vinos ist ein kleines Städtchen an der Nordküste Teneriffas ca. 15 Kilometer westlich von Puerto de la Cruz gelegen. Neben dem Weinanbau, dem der Ort seinen Beinamen verdankt, ist ein mehrere Jahrhunderte alter Drachenbaum die Hauptattraktion des Ortes. 

Über die TF-414 erreichten wir Playa San Marcos, den Strand von Icod de los Vinos.  

Das Fischerörtchen San Marcos befindet sich an der Nordküste Teneriffas in der Nähe des nur 3 Kilometer entfernten Icod de los Vinos. Es liegt in einer kleinen Bucht, umgeben von steilen Felsen und leider auch von viel Beton der hier angelegten Apartmenthäuser.

Auf dem kostenlosen Parkplatz oberhalb des Strandes parkten wir. Hier werden wir auch für die Nacht stehen bleiben.

Der Rundgang durch den Ort dauerte nicht sehr lange, er war ja auch nicht groß.

Der Playa San Marcos ist ein Vulkanstrand in der Nähe der Stadt Icod de los Vinos. Der kleine romantische Strand ist bei Touristen weniger bekannt, aber mit seinem feinen, dunklen Sand ist er ein bevorzugter Badeplatz für Insider. 

Der kleine Hafen ist eher ein Schildbürgerstreich. Die Einheimischen sind damit nicht glücklich, da eigentlich kein Boot dort anlegen kann.

Duschen am Strand waren vorhanden …

… ebenso Toiletten.

 

Die kleine Kapelle befindet sich versteckt zwischen den Häusern. Ein Blick hinein lohnt sich.

In einem Restaurant relaxten wir bei Cafe con leche und Caña.

Die Promenade soll erweitert werden. Die Baumaßnahmen waren zumindest angefangen, die Warnhinweise bereits angebracht.

Es kam ein solcher Sturm auf, dass über das Meer regelrechte Windhosen trieben.

Es stürmte dermaßen, dass die Gischt bis zu uns hoch kam. Da riskierten wir auch nicht, fürs Fernsehen die Schüssel auszufahren.

Es blieb uns nur noch ein Blick auf San Marcos bei Nacht.

Und hier noch unsere heutige Strecke.

Author: Peter Colditz

Schreibe einen Kommentar